English Woman's Journal - Zoll stoppt Schmuggel von getrocknetem Waranfleisch an Flughafen München

Zoll stoppt Schmuggel von getrocknetem Waranfleisch an Flughafen München


Zoll stoppt Schmuggel von getrocknetem Waranfleisch an Flughafen München
Zoll stoppt Schmuggel von getrocknetem Waranfleisch an Flughafen München / Foto: Lillian SUWANRUMPHA - AFP/Archiv

Der Zoll am Flughafen in München hat den Schmuggel von getrocknetem Waranfleisch verhindert. Es wurde nach Ankunft eines Fluges aus Nigeria im Gepäck eines Reisenden entdeckt, wie das Hauptzollamt in der bayerischen Hauptstadt am Freitag berichtete.

Textgröße ändern:

Der Mann gab an, das Waranfleisch als Geschenk für einen Verwandten mit nach Deutschland gebracht zu haben. Alle Waranarten gelten laut Zoll aber als geschützte Arten und unterliegen damit Ein- und Ausfuhrregelungen der EU. Die nötigen Genehmigungen lagen nicht vor.

Zudem bestanden hygienische und gesundheitliche Risiken. Das zuständige Veterinäramt ließ das Fleisch den Angaben zufolge "umgehend" vernichten. Der Reisende landete mit einem Flug aus der nigerianischen Großstadt Lagos. Wann die Kontrolle stattfand, teilte der Zoll dabei nicht mit.

Warane sind Echsen, die weltweit in vielen tropischen und subtropischen Gebieten vorkommen. Sie werden oft wegen ihres Leders und Fleisches gejagt.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug

Die von der EU-Kommission geplanten Lockerungen der europäischen Regeln für Gas- und Ölimporte gehen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch nicht weit genug. "Die jetzt vorgeschlagene Lösung überzeugt nicht", erklärte Reiche am Dienstag in Berlin. Sie kritisierte, dass die EU an den rechtlichen Vorgaben der sogenannten Methanverordnung festhalten und lediglich auf Bußgelder bei Verstößen zunächst verzichten wolle.

Great Barrier Reef: Wissenschaftler warnen vor "Kollaps des Ökosystems"

Dem Great Barrier Reef in Australien drohen nach Einschätzung von Wissenschaftlern unter dem Einfluss des diesjährigen Klimaphänomens El Niño eine extreme und weitflächige Korallenbleiche und ein "Kollaps des Ökosystems". Der "extreme El Niño" stelle ein erhebliches Problem dar, warnte am Dienstag Morgan Pratchett, Meeresschutz-Experte von der James Cook University in Queensland, bei dem Internationalen Korallenriff-Symposium im neuseeländischen Auckland.

Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Ilham Alijew, zu einem Gespräch empfangen. Anschließend will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Alijew über Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien beraten. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Vertrags, dessen Inhalt noch bekanntgegeben werden soll. Alijew sollte gegen Mittag vor dem Kanzleramt mit militärischen Ehren begrüßt werden.

Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2025 auf tiefstem Stand seit Jahrzehnten

Die Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet sind 2025 auf ein historisches Tief zurückgegangen. Insgesamt brannten gut drei Millionen Hektar ab, die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983, wie das Überwachungsnetzwerk MapBiomas am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr waren knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand.

Textgröße ändern: