English Woman's Journal - Rekord-Regenfälle: Mehr als eine halbe Million Menschen in Japan in Gefahr

Rekord-Regenfälle: Mehr als eine halbe Million Menschen in Japan in Gefahr


Rekord-Regenfälle: Mehr als eine halbe Million Menschen in Japan in Gefahr
Rekord-Regenfälle: Mehr als eine halbe Million Menschen in Japan in Gefahr / Foto: Philip FONG - AFP/Archiv

Japans Behörden haben angesichts von lebensgefährlichen Regenmassen im Süden des Landes mehr als eine halbe Million Menschen zum Verlassen ihrer Häuser oder anderen Vorsichtsmaßnahmen aufgefordert. In Kagoshima wurden "schwere Regenfälle" erwartet, die die Region "noch nie zuvor erlebt hat", warnte ein Vertreter der Wetterbehörde am Freitag. "Leben sind in Gefahr", fügte er hinzu. Der Wetterdienst gab die höchste Warnstufe aus.

Textgröße ändern:

Örtlich wurde einem Medienbericht zufolge bereits ein erster Niederschlagsrekord vermeldet. Mehrere Gebiete waren laut Regierung überflutet.

Die Menschen sollten nicht auf die Anweisungen von lokalen Behörden warten, sondern sich von Flüssen und Abhängen entfernen, warnte der Wetterdienst. Der Katastrophenschutz rief rund 530.000 Menschen in Kagoshima und in der benachbarten Region Miyazaki dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.

In der Stadt Aira in Kagoshima wurde ein Haus durch einen Erdrutsch zum Einsturz gebracht. Zwei Menschen konnten gerettet werden, eine weitere mutmaßliche Bewohnerin wurde noch vermisst. Dem japanischen Sender NHK zufolge stützten in der Region mehrere Häuser ein.

Die heftigen Regenfälle folgen auf eine Hitzewelle in großen Teilen Japans. In dieser Woche wurde dabei ein neuer Hitzerekord von 41,8 Grad Celsius aufgestellt.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Kommunale Wärmeplanung: Knapp die Hälfte der Gemeinden arbeitet an Wärmeplan

Rund die Hälfte aller Gemeinden in Deutschland arbeitet an einem kommunalen Wärmeplan oder hat die Planung bereits abgeschlossen. Wie eine am Freitag veröffentlichte Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn zeigt, hatten bis Anfang Mai insgesamt 5085 Gemeinden und damit rund 47 Prozent mit der Wärmeplaung begonnen. Weitere 488 Gemeinden (4,5 Prozent) haben ihren Wärmeplan bereits abgeschlossen.

Neuer Abschnitt der Autobahn 100 in Berlin unter Protesten offiziell eröffnet

Der neue Abschnitt der Autobahn 100 in Berlin zwischen Neukölln und dem Treptower Park ist am Mittwoch unter dem Protest von Umweltorganisationen offiziell eröffnet worden. Die rund 3,2 Kilometer lange Strecke wurde am Nachmittag freigegeben, wie die Verkehrsinformationszentrale Berlin mitteilte. Zu den Gästen des Festaktes zählte unter anderem Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Parallel fanden Kundgebungen gegen den Ausbau statt.

Urteil: Apple Watch darf nicht als "CO2 neutrales Produkt" beworben werden

Der US-Technologiekonzern Apple darf Smartwatch-Modelle nicht als "CO2-neutrales Produkt" anpreisen: Das Landgericht Frankfurt am Main entschied am Dienstag, Apple müsse diese Art der Werbung unterlassen. Sie sei irreführend und verstoße gegen das Wettbewerbsrecht. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH). (Az. 3-06 O 8/24)

Brennelemente aus Jülich: Bundesamt genehmigt Transport ins Zwischenlager Ahaus

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (Base) hat den umstrittenen Transport von 152 Behältern mit Brennelementen aus dem früheren Atomversuchsreaktor Jülich in das Zwischenlager Ahaus genehmigt. In den Behältern sollen insgesamt rund 300.000 abgebrannte Brennelemente aus Jülich in das Zwischenlager gebracht werden, wie die Behörde am Montag in Berlin mitteilte. Ein Termin wurde nicht genannt, die Genehmigung für den Transport ist befristet bis zum 31. August 2027.

Textgröße ändern: