English Woman's Journal - Schiffsunglück vor indischer Küste: Küstenwache kämpft gegen Ölverschmutzung

Schiffsunglück vor indischer Küste: Küstenwache kämpft gegen Ölverschmutzung


Schiffsunglück vor indischer Küste: Küstenwache kämpft gegen Ölverschmutzung
Schiffsunglück vor indischer Küste: Küstenwache kämpft gegen Ölverschmutzung / Foto: - - Indian Defence Public Relations Office (PRO) of Mumbai/AFP

Nach dem Untergang eines Containerschiffs vor der Küste Indiens bemüht sich die Küstenwache, eine Ölpest zu verhindern. Die Küstenwache versuche mit zwei Schiffen, "die Ausbreitung von Öl zu verhindern", teilte die Regierung des indischen Bundesstaats Kerala im Süden des Landes mit. Ein Flugzeug streue zudem Stoffe aus, um das Öl zu zersetzen.

Textgröße ändern:

Das Frachtschiff "MSC ELSA 3", das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Liberia fuhr, war am Sonntag mit 640 Containern, darunter 13 mit gefährlicher Ladung, untergegangen. Zudem hatte das Schiff etwa 370 Tonnen Treibstoff und Öl an Bord.

Das Schiff war auf dem Weg in die Hafenstadt Kochi im Südwesten Indiens in Schwierigkeiten geraten und hatte einen Notruf abgesetzt. Es sank nach Angaben des Verteidigungsministeriums, nachdem es mit Wasser vollgelaufen war. Alle 24 Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Der Vorfall bedroht nach Angaben des Ministeriums aber das "sensible Ökosystem entlang der Küste von Kerala".

Die Regierung sprach für die Küstenregionen Warnungen aus und forderte die Menschen auf, Container, die zum Teil schon an die Küste gespült worden seien, nicht zu berühren oder sich ihnen zu nähern.

R.Wilson--EWJ

Empfohlen

Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug

Die von der EU-Kommission geplanten Lockerungen der europäischen Regeln für Gas- und Ölimporte gehen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch nicht weit genug. "Die jetzt vorgeschlagene Lösung überzeugt nicht", erklärte Reiche am Dienstag in Berlin. Sie kritisierte, dass die EU an den rechtlichen Vorgaben der sogenannten Methanverordnung festhalten und lediglich auf Bußgelder bei Verstößen zunächst verzichten wolle.

Great Barrier Reef: Wissenschaftler warnen vor "Kollaps des Ökosystems"

Dem Great Barrier Reef in Australien drohen nach Einschätzung von Wissenschaftlern unter dem Einfluss des diesjährigen Klimaphänomens El Niño eine extreme und weitflächige Korallenbleiche und ein "Kollaps des Ökosystems". Der "extreme El Niño" stelle ein erhebliches Problem dar, warnte am Dienstag Morgan Pratchett, Meeresschutz-Experte von der James Cook University in Queensland, bei dem Internationalen Korallenriff-Symposium im neuseeländischen Auckland.

Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Ilham Alijew, zu einem Gespräch empfangen. Anschließend will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Alijew über Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien beraten. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Vertrags, dessen Inhalt noch bekanntgegeben werden soll. Alijew sollte gegen Mittag vor dem Kanzleramt mit militärischen Ehren begrüßt werden.

Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2025 auf tiefstem Stand seit Jahrzehnten

Die Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet sind 2025 auf ein historisches Tief zurückgegangen. Insgesamt brannten gut drei Millionen Hektar ab, die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983, wie das Überwachungsnetzwerk MapBiomas am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr waren knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand.

Textgröße ändern: