English Woman's Journal - Neun von zehn Neuwagen in Norwegen sind Elektroautos

Neun von zehn Neuwagen in Norwegen sind Elektroautos


Neun von zehn Neuwagen in Norwegen sind Elektroautos
Neun von zehn Neuwagen in Norwegen sind Elektroautos / Foto: Jonathan NACKSTRAND - AFP/Archiv

In Norwegen spielen Verbrennerautos bei Neuwagenkäufen nur noch eine untergeordnete Rolle. Wie der norwegische Informationsrat für den Straßenverkehr (OFV) am Donnerstag mitteilte, waren 2024 fast neun von zehn (89 Prozent) der verkauften Neuwagen in dem skandinavischen Land elektrisch. Damit kratzt Norwegen bereits an seiner Zielmarke, bis 2025 nur noch E-Fahrzeuge zuzulassen.

Textgröße ändern:

Von den im vergangenen Jahr zugelassenen 128.691 Fahrzeugen hatten den Angaben zufolge 114.400 einen Elektroantrieb. Bereits im Vorjahr 2023 war der Anteil mit 82 Prozent vergleichsweise hoch gewesen.

Der große Öl- und Gasproduzent Norwegen geht damit bei der E-Mobilität voran. 2025 sollen nur noch Elektroautos verkauft werden, in der Europäischen Union gilt dieses Ziel erst zehn Jahre später.

2012 lag der Anteil der Verkäufe von Pkw mit E-Antrieb in Norwegen noch bei geringen 2,8 Prozent, seitdem schossen die Neuzulassungen nach oben. Grund dafür waren auch Anreize der Regierung wie Steuer- und Mautfreiheit, kostenloses Parken auf öffentlichen Parkplätzen und die Nutzung zusätzlicher Fahrspuren des öffentlichen Nahverkehrs.

Mittlerweile sind E-Autos in Norwegen eine Selbstverständlichkeit, einige Anreize wurden mittlerweile wieder zurückgenommen. Führender Hersteller in Norwegen ist der US-Autobauer Tesla.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie

Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".

Buckelwal vor Poel liegt erneut teilweise auf - Backhaus: "Er ruht sich aus"

Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal liegt kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch vom Montag wieder teilweise auf einer Sandbank auf. Es handle sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. "Er ruht sich aus." Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich

Fachleute im Bundesumweltministerium (BMUKN) halten sogenannte Mini-Atomkraftwerke für unwirtschaftlich. In einem internen Papier widersprechen sie laut einem Bericht des Senders SWR vom Montag gegensätzlichen Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte dem SWR demnach die Existenz dieser fachlichen Bewertung.

Textgröße ändern: