English Woman's Journal - Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen

Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen


Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen
Park warnt US-Bürger vor Feiertag Thanksgiving: Truthahn nicht im Großen Salzsee einlegen / Foto: Frederic J. BROWN - AFP

Vor dem US-Feiertag Thanksgiving am Donnerstag hat ein Naturpark im Bundesstaat Utah davor gewarnt, den Truthahn für das Familienessen im berühmten Großen Salzsee einzulegen. Die Ermahnung erfolgte, nachdem Mitarbeiter des Parks einen davongeschwemmten Truthahn fanden, den offenbar jemand statt in Salzlake direkt im See eingelegt hatte. Es sei "nur Ihre jährliche Erinnerung, nicht den Großen Salzsee zum Einlegen Ihres Truthahns zu benutzen", schrieb der staatliche Park in dieser Woche in den Onlinenetzwerken.

Textgröße ändern:

Nicht nur sei der Salzgehalt im See zu hoch, erklärte der Park weiter. Auch könne es starke Wellen geben und "es besteht eine gute Chance, dass Sie den gesamten Truthahn verlieren, wie diese Person es getan hat". Dazu veröffentlichte der Park ein Foto von dem Geflügel, noch in der Verpackung des Lebensmittelgeschäfts und mit Grasresten und Dreck versehen.

Thanksgiving (Danksagung) ist für viele Menschen in den USA das wichtigste Familienfest. Es wird am Donnerstag gefeiert, wobei es Brauch ist, Truthahn zu servieren. Das Einlegen in einer Salzlake mit Gewürzen und Kräutern vor dem Garen soll das Fleisch zarter machen und ihm weiteren Geschmack verleihen.

Der Große Salzsee ist ein wichtiger Anziehungspunkt für den Tourismus in der Region. Im Jahr 2022 sank der Wasserstand in dem See auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen, was auf eine Kombination aus übermäßigem Verbrauch durch die Landwirtschaft und den Bergbau sowie auf eine bereits zwei Jahrzehnte andauernde Dürre zurückzuführen ist. Das Wasser wurde so salzig, dass die Salinenkrebse, eine wichtige Einkommensquelle in der örtlichen Wirtschaft, zu sterben begannen.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie

Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".

Buckelwal vor Poel liegt erneut teilweise auf - Backhaus: "Er ruht sich aus"

Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal liegt kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch vom Montag wieder teilweise auf einer Sandbank auf. Es handle sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. "Er ruht sich aus." Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich

Fachleute im Bundesumweltministerium (BMUKN) halten sogenannte Mini-Atomkraftwerke für unwirtschaftlich. In einem internen Papier widersprechen sie laut einem Bericht des Senders SWR vom Montag gegensätzlichen Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte dem SWR demnach die Existenz dieser fachlichen Bewertung.

Textgröße ändern: