English Woman's Journal - Klimawandel: Skigebiet im französischen Jura schließt 30 Prozent der Pisten

Klimawandel: Skigebiet im französischen Jura schließt 30 Prozent der Pisten


Klimawandel: Skigebiet im französischen Jura schließt 30 Prozent der Pisten
Klimawandel: Skigebiet im französischen Jura schließt 30 Prozent der Pisten / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP/Archiv

Die angekündigte Schließung von Skipisten im französischen Mittelgebirge Jura angesichts des Klimawandels hat in der betroffenen Region Proteste ausgelöst. "Das ist ein harter Schlag für die Geschäfte", heißt es in einer Online-Petition, die bis Freitag von mehreren Tausend Menschen unterschrieben wurde. "Diese Entscheidung bedroht die touristische Zukunft und die Arbeitsplätze in dem Skigebiet", heißt es weiter.

Textgröße ändern:

Die "wirtschaftliche Realität" habe sich schneller verändert als befürchtet, sagte Philippe Alpy von dem zuständigen Verwaltungsgremium. In den vergangenen Jahren habe es immer weniger natürlichen Schnee gegeben. Die gestiegenen Energiepreise in Folge des Ukraine-Kriegs hätten die Entwicklung noch beschleunigt.

Das Skigebiet, das sich zwischen 890 und 1400 Höhenmetern befindet, befindet sich schon seit 2015 in einer Umwandlung zu einer Bergstation, die das ganze Jahr über Besucher anziehen soll. Das Skigebiet Métabief, das bislang 40 Kilometer Pisten bot, hatte vor einer Woche angekündigt, den Betrieb von fünf Liften einzustellen. Davon sind etwa 30 Prozent der Skipisten betroffen.

R.Wilson--EWJ

Empfohlen

Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie

Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".

Buckelwal vor Poel liegt erneut teilweise auf - Backhaus: "Er ruht sich aus"

Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal liegt kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch vom Montag wieder teilweise auf einer Sandbank auf. Es handle sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. "Er ruht sich aus." Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich

Fachleute im Bundesumweltministerium (BMUKN) halten sogenannte Mini-Atomkraftwerke für unwirtschaftlich. In einem internen Papier widersprechen sie laut einem Bericht des Senders SWR vom Montag gegensätzlichen Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte dem SWR demnach die Existenz dieser fachlichen Bewertung.

Textgröße ändern: