English Woman's Journal - Höchste Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen

Höchste Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen


Höchste Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen
Höchste Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen / Foto: ANTHONY WALLACE - AFP/Archiv

Südkorea hat in diesem Sommer die höchste sommerliche Durchschnittstemperatur seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen erlebt. Zwischen Juni und August lag die Durchschnittstemperatur bei 25,6 Grad Celsius und damit 1,9 Grad über dem langjährigen Durchschnitt der Sommermonate, wie der Wetterdienst KMA am Donnerstag berichtete.

Textgröße ändern:

Selbst während der Monsunzeit, wenn die Temperaturen in Südkorea normalerweise fallen, sei es heißer gewesen als in vergangenen Jahren, erklärte der Wetterdienst. Die Erderwärmung verändere die Wettermuster des Landes, warnte KMA-Chef Jang Dong Un.

Mit durchschnittlich 20,2 Tagen erlebte Südkorea zudem so viele Tropennächte wie noch nie im Sommer. Von einer Tropennacht wird gesprochen, wenn das Thermometer auch nachts nicht unter 25 Grad Celsius fällt. Die Hauptstadt Seoul ächzte in diesem Sommer sogar unter 39 Tropennächten in Folge und brach damit den bisherigen Rekord von 26 Tropennächten am Stück deutlich.

Dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus zufolge dürfte das Jahr 2024 das heißeste seit Beginn der Klimaaufzeichnungen werden. UN-Generalsekretär António Guterres hatte im Juli von einer weltweiten "Epidemie extremer Hitze" gesprochen und dringende Schritte gegen die Erderwärmung gefordert.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug

Die von der EU-Kommission geplanten Lockerungen der europäischen Regeln für Gas- und Ölimporte gehen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch nicht weit genug. "Die jetzt vorgeschlagene Lösung überzeugt nicht", erklärte Reiche am Dienstag in Berlin. Sie kritisierte, dass die EU an den rechtlichen Vorgaben der sogenannten Methanverordnung festhalten und lediglich auf Bußgelder bei Verstößen zunächst verzichten wolle.

Great Barrier Reef: Wissenschaftler warnen vor "Kollaps des Ökosystems"

Dem Great Barrier Reef in Australien drohen nach Einschätzung von Wissenschaftlern unter dem Einfluss des diesjährigen Klimaphänomens El Niño eine extreme und weitflächige Korallenbleiche und ein "Kollaps des Ökosystems". Der "extreme El Niño" stelle ein erhebliches Problem dar, warnte am Dienstag Morgan Pratchett, Meeresschutz-Experte von der James Cook University in Queensland, bei dem Internationalen Korallenriff-Symposium im neuseeländischen Auckland.

Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Ilham Alijew, zu einem Gespräch empfangen. Anschließend will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Alijew über Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien beraten. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Vertrags, dessen Inhalt noch bekanntgegeben werden soll. Alijew sollte gegen Mittag vor dem Kanzleramt mit militärischen Ehren begrüßt werden.

Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2025 auf tiefstem Stand seit Jahrzehnten

Die Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet sind 2025 auf ein historisches Tief zurückgegangen. Insgesamt brannten gut drei Millionen Hektar ab, die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983, wie das Überwachungsnetzwerk MapBiomas am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr waren knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand.

Textgröße ändern: