English Woman's Journal - Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Dutzende Verletzte

Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Dutzende Verletzte


Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Dutzende Verletzte
Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Dutzende Verletzte / Foto: Yuichi YAMAZAKI - AFP

Im Süden Japans ist der Taifun "Shanshan" auf Land getroffen. Das Zentrum der Wirbelsturms erreichte am Donnerstag die Präfektur Kagoshima auf der südlichen Hauptinsel Kyushu, wie die japanische Wetterbehörde mitteilte. Dutzende Menschen wurden verletzt. Es ist der bislang stärkste Taifun in Japan in diesem Jahr. Am Donnerstag erreichte er Windgeschwindigkeiten von bis zu 198 Kilometern pro Stunde.

Textgröße ändern:

In der Küstenstadt Miyazaki wurden bislang 26 Verletzte verzeichnet. Daneben gab es mehr als 150 Schäden an Gebäuden, wie ein Katastrophenschutzbeamter der Nachrichtenagentur AFP sagte. Der Sender NHK gab die Zahl der Verletzten mit 39 an, ein Mensch werde vermisst.

Die meisten Verletzungen wurden durch starke Winde verursacht, die Fensterscheiben zerstörten. NHK zufolge wurden im nahegelegenen Kagoshima neun Menschen verletzt. Nach Angaben des Energieversorgungsunternehmens von Kyushu waren mehr als 254.000 Häuser auf der Insel ohne Strom.

Regierungssprecher Yoshimasa Hayashi hatte am Mittwoch vor einem Sturm in einer Größenordnung gewarnt, "die viele Menschen noch nie erlebt haben". Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus, rieten Hunderttausenden Menschen zur Evakuierung und warnten vor "lebensgefährlichen" Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturmfluten.

Durch den herannahenden Taifun ausgelöste Regenfälle hatten in dieser Woche einen Erdrutsch ausgelöst, bei dem drei Menschen ums Leben kamen.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug

Die von der EU-Kommission geplanten Lockerungen der europäischen Regeln für Gas- und Ölimporte gehen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch nicht weit genug. "Die jetzt vorgeschlagene Lösung überzeugt nicht", erklärte Reiche am Dienstag in Berlin. Sie kritisierte, dass die EU an den rechtlichen Vorgaben der sogenannten Methanverordnung festhalten und lediglich auf Bußgelder bei Verstößen zunächst verzichten wolle.

Great Barrier Reef: Wissenschaftler warnen vor "Kollaps des Ökosystems"

Dem Great Barrier Reef in Australien drohen nach Einschätzung von Wissenschaftlern unter dem Einfluss des diesjährigen Klimaphänomens El Niño eine extreme und weitflächige Korallenbleiche und ein "Kollaps des Ökosystems". Der "extreme El Niño" stelle ein erhebliches Problem dar, warnte am Dienstag Morgan Pratchett, Meeresschutz-Experte von der James Cook University in Queensland, bei dem Internationalen Korallenriff-Symposium im neuseeländischen Auckland.

Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Ilham Alijew, zu einem Gespräch empfangen. Anschließend will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Alijew über Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien beraten. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Vertrags, dessen Inhalt noch bekanntgegeben werden soll. Alijew sollte gegen Mittag vor dem Kanzleramt mit militärischen Ehren begrüßt werden.

Textgröße ändern: