English Woman's Journal - Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden

Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden


Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden
Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden / Foto: Carlos Villalba - AFP

Der Untergang eines Boots mit tausenden Litern Treibstoff vor den Galapagos-Inseln im Pazifik bleibt offenbar ohne gravierende Folgen für das einzigartige Ökosystem. Die Eindämmungsmaßnahmen "haben dazu geführt, dass der Vorfall keine signifikanten Schäden für die Insel- und Meeresökosysteme des Archipels verursacht hat", erklärte der Galapagos-Nationalpark am Sonntag.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des ecuadorianischen Umweltministeriums war am Samstagmorgen vor der Insel Santa Cruz ein Touristenschiff mit 2000 Gallonen (rund 7500 Liter) Diesel-Kraftstoff an Bord gesunken. Dem Schiffsbetreiber zufolge war ein Rohrbruch Ursache für den Untergang des Schiffs.

Während dabei keine Menschen zu Schaden kamen, breitete sich ein "Treibstoffteppich" im Wasser rund um die Unglücksstelle aus. Die Behörden und Freiwillige hatten daraufhin versucht, freigesetzten Treibstoff einzufangen.

Bei Puerto Ayora, der Hauptstadt von Santa Cruz, befindet sich der Hauptsitz und die Aufzuchtstation für in Gefangenschaft lebende Tiere des Galapagos-Nationalparks. Die Galapagos-Insel liegen rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors. Das Archipel beherbergt 198.000 Quadratkilometer geschütztes Meeresgebiet mit einzigartiger Flora und Fauna, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehört.

T.Wright--EWJ

Empfohlen

Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug

Die von der EU-Kommission geplanten Lockerungen der europäischen Regeln für Gas- und Ölimporte gehen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch nicht weit genug. "Die jetzt vorgeschlagene Lösung überzeugt nicht", erklärte Reiche am Dienstag in Berlin. Sie kritisierte, dass die EU an den rechtlichen Vorgaben der sogenannten Methanverordnung festhalten und lediglich auf Bußgelder bei Verstößen zunächst verzichten wolle.

Great Barrier Reef: Wissenschaftler warnen vor "Kollaps des Ökosystems"

Dem Great Barrier Reef in Australien drohen nach Einschätzung von Wissenschaftlern unter dem Einfluss des diesjährigen Klimaphänomens El Niño eine extreme und weitflächige Korallenbleiche und ein "Kollaps des Ökosystems". Der "extreme El Niño" stelle ein erhebliches Problem dar, warnte am Dienstag Morgan Pratchett, Meeresschutz-Experte von der James Cook University in Queensland, bei dem Internationalen Korallenriff-Symposium im neuseeländischen Auckland.

Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Ilham Alijew, zu einem Gespräch empfangen. Anschließend will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Alijew über Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien beraten. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Vertrags, dessen Inhalt noch bekanntgegeben werden soll. Alijew sollte gegen Mittag vor dem Kanzleramt mit militärischen Ehren begrüßt werden.

Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2025 auf tiefstem Stand seit Jahrzehnten

Die Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet sind 2025 auf ein historisches Tief zurückgegangen. Insgesamt brannten gut drei Millionen Hektar ab, die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983, wie das Überwachungsnetzwerk MapBiomas am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr waren knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand.

Textgröße ändern: