English Woman's Journal - Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen

Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen


Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen
Königin Camilla will für ihre Garderobe keinen Pelz mehr kaufen / Foto: JUSTIN TALLIS - POOL/AFP

Die britische Königin Camilla will für ihre umfangreiche Garderobe keinen Tierpelz mehr kaufen. Dies geht aus einem Schreiben des Buckingham-Palastes hervor, das die Tierschutzorganisation Peta am Mittwoch veröffentlicht hat. "Ich kann bestätigen, dass Ihre Majestät keine neuen Pelzkleidungsstücke beschaffen wird", heißt es darin. Dieser Schritt bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass Camilla überhaupt keinen Pelz mehr tragen wird.

Textgröße ändern:

Peta-Gründerin Ingrid Newkirk begrüßte die Entscheidung als "richtig und angemessen für die Monarchie". Sie stehe im Einklang mit der "überwältigenden Mehrheit der Briten", die ebenfalls keinen echten Pelz tragen wolle.

Camilla hatte in der Vergangenheit immer mal wieder Pelz getragen, bis zu deren Verbot war sie zudem begeisterte Anhängerin der Fuchsjagd. Mit ihrer jetzigen Entscheidung folgt sie der verstorbenen Monarchin Elizabeth II., die seit 2019 keinen Pelz mehr kaufte. Die Selbsverpflichtung zum Kaufverzicht bedeutet aber nicht, dass Camilla keine bereits in ihren Schränken hängende Kleidung mit Pelz mehr tragen wird.

Camillas Mann, König Charles III., ist seit Jahren engagierter Umwelt- und Tierschützer. Dem Paar war in diesem Monat feierlich die "Coronation Roll" überreicht worden, eine schriftliche Aufzeichnung ihrer Krönung im vergangenen Jahr. Es war das erste Mal in der 700-jährigen Geschichte des Schriftstücks, dass dieses auf Papier und nicht auf Pergament aus Tierhaut geschrieben wurde.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug

Die von der EU-Kommission geplanten Lockerungen der europäischen Regeln für Gas- und Ölimporte gehen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch nicht weit genug. "Die jetzt vorgeschlagene Lösung überzeugt nicht", erklärte Reiche am Dienstag in Berlin. Sie kritisierte, dass die EU an den rechtlichen Vorgaben der sogenannten Methanverordnung festhalten und lediglich auf Bußgelder bei Verstößen zunächst verzichten wolle.

Great Barrier Reef: Wissenschaftler warnen vor "Kollaps des Ökosystems"

Dem Great Barrier Reef in Australien drohen nach Einschätzung von Wissenschaftlern unter dem Einfluss des diesjährigen Klimaphänomens El Niño eine extreme und weitflächige Korallenbleiche und ein "Kollaps des Ökosystems". Der "extreme El Niño" stelle ein erhebliches Problem dar, warnte am Dienstag Morgan Pratchett, Meeresschutz-Experte von der James Cook University in Queensland, bei dem Internationalen Korallenriff-Symposium im neuseeländischen Auckland.

Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Ilham Alijew, zu einem Gespräch empfangen. Anschließend will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Alijew über Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien beraten. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Vertrags, dessen Inhalt noch bekanntgegeben werden soll. Alijew sollte gegen Mittag vor dem Kanzleramt mit militärischen Ehren begrüßt werden.

Textgröße ändern: