English Woman's Journal - Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar

Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar


Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar
Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar / Foto: GUILLAUME SOUVANT - AFP

Die Produktion von Strom aus Wind und Sonne ist im laufenden Monat so hoch gewesen wie nie zuvor in einem Januar. Die deutschen Ökostrom-Anlagen speisten vom 1. Januar bis 29. Januar insgesamt rund 23,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) grünen Strom ins Stromnetz ein, wie der Energieanbieter Eon am Dienstag mitteilte. Der bisherige Rekordwert datierte aus 2023 als 22,8 Milliarden kWh Ökostrom erzeugt worden waren.

Textgröße ändern:

Auch die jeweiligen Sparten stellten neue Rekorde auf: Die Einspeisung durch Solaranlagen konnte laut Eon mit mehr als 1,3 Milliarden kWh ihre bisherige Bestmarke vom Januar 2020 (1,1 Milliarden kWh) übertreffen. 17,3 Milliarden Kilowattstunden wurden aus Windkraft erzeugt, mehr als im vergangenen Januar, dem bisherigen Rekordjahr.

Die Berechnungen stammen den Angaben zufolge von Eon-Analysten, die auf Grundlage von Daten der Bundesnetzagentur, Wetterprognosen sowie erwarteten Energiemengen im Strommarkt rund um die Uhr und tagesaktuell erneuerbare Energien vermarkten.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hat den Grenzwert für die tägliche Aufnahme der Ewigkeitschemikalie TFA (Trifluoressigsäure) deutlich abgesenkt. Neue Studien hätten ergeben, dass TFA ein für den Stoffwechsel wichtiges Hormon beeinflusst, erklärte die Behörde mit Sitz in Mailand am Mittwoch. TFA gelangt vor allem über den Pestizideinsatz in Grundwasser, Böden und Ackerpflanzen und auf diesem Weg in den menschlichen Körper.

Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug

Die von der EU-Kommission geplanten Lockerungen der europäischen Regeln für Gas- und Ölimporte gehen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch nicht weit genug. "Die jetzt vorgeschlagene Lösung überzeugt nicht", erklärte Reiche am Dienstag in Berlin. Sie kritisierte, dass die EU an den rechtlichen Vorgaben der sogenannten Methanverordnung festhalten und lediglich auf Bußgelder bei Verstößen zunächst verzichten wolle.

Great Barrier Reef: Wissenschaftler warnen vor "Kollaps des Ökosystems"

Dem Great Barrier Reef in Australien drohen nach Einschätzung von Wissenschaftlern unter dem Einfluss des diesjährigen Klimaphänomens El Niño eine extreme und weitflächige Korallenbleiche und ein "Kollaps des Ökosystems". Der "extreme El Niño" stelle ein erhebliches Problem dar, warnte am Dienstag Morgan Pratchett, Meeresschutz-Experte von der James Cook University in Queensland, bei dem Internationalen Korallenriff-Symposium im neuseeländischen Auckland.

Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan, Ilham Alijew, zu einem Gespräch empfangen. Anschließend will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Alijew über Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien beraten. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Vertrags, dessen Inhalt noch bekanntgegeben werden soll. Alijew sollte gegen Mittag vor dem Kanzleramt mit militärischen Ehren begrüßt werden.

Textgröße ändern: