English Woman's Journal - Stuttgarter Zoo Wilhelma freut sich über neugeborene Waldgiraffe

Stuttgarter Zoo Wilhelma freut sich über neugeborene Waldgiraffe


Stuttgarter Zoo Wilhelma freut sich über neugeborene Waldgiraffe
Stuttgarter Zoo Wilhelma freut sich über neugeborene Waldgiraffe

Im Stuttgarter Zoo Wilhelma ist bereits zum 14. Mal die Nachzucht eines seltenen Okapis gelungen. Das Jungtier der Waldgiraffe Nyota kam bereits am 2. März im Giraffenhaus der Wilhelma zur Welt, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Es werde aber noch einige Tage dauern, bis das Kälbchen ins Außengehege gehen und dort dann auch von Besuchern bewundert werden könne.

Textgröße ändern:

In der Wilhelma gelang 1989 die erste Okapi-Nachzucht. Für Muttertier Nyota war das Neugeborene bereits die dritte Geburt. Die Aufzucht gelinge ihr bisher problemlos. Nach Angaben der Wilhelma leben heute noch rund zehntausend bis 20.000 Okapis in den Regenwäldern Kongos, in Uganda seien sie bereits ausgestorben. Die Nachzucht sei ein wichtiger Baustein der Arterhaltung.

Die seltenen Okapis haben eine rötlich-braune bis fast schwarze Färbung, die perfekt auf die Tarnung in Wäldern abgestimmt ist. Eine Besonderheit sind die schwarzen und weißen Streifen an den Beinen und dem hinteren Teil des Rumpfs. Diese sollen das Licht- und Schattenspiel zischen den Ästen der Bäume imitieren und das Erscheinungsbild der Tiere so besonders gut verschleiern.

Ch.McDonald--EWJ

Empfohlen

Bundesamt: Nord- und Ostsee in diesem Sommer "deutlich" zu warm

Nord- und Ostsee haben sich in diesem Sommer ungewöhnlich stark aufgeheizt. Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Montag in Hamburg mitteilte, lagen die Wassertemperaturen der zwei Meere in den Monaten Juni bis August "deutlich" über dem langjährigen Mittelwerten. Insgesamt sei es der fünftwärmste Sommer für die Nordsee und der siebtwärmste für die Ostsee jeweils seit dem Jahr 1997 gewesen.

Schweiz: Fünf Freisprüche im Prozess um Bergsturz mit vier deutschen Todesopfern

Gut neun Jahre nach dem tödlichen Bergsturz von Bondo in den Schweizer Alpen mit vier deutschen Todesopfern sind alle fünf Angeklagten vom Vorwurf der mehrfachen fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Das Regionalgericht Maloja kam am Freitag zu dem Schluss, dass sich eine schwere Naturkatastrophe in den Wochen vor dem Unglück nicht anhand eindeutiger Hinweise habe vorhersehen lassen.

UNO rechnet mit stärkstem El Niño seit Beginn der Aufzeichnungen vor 40 Jahren

Die UNO rechnet mit dem stärksten El Niño seit Beginn ihrer Aufzeichungen vor 40 Jahren: Das Wetterphänomen werde "buchstäblich die Skalen sprengen, die wir seit vier Jahrzehnten verwenden", sagte am Donnerstag die Chefin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Celeste Saulo. Seinen Höhepunkt wird der aktuelle El Niño den Vorhersagen zufolge Ende des Jahres erreichen, aber noch bis weit ins kommende Jahr wird er das Risiko für Überschwemmungen, Dürren und extreme Hitze erhöhen.

UN-Klimaexperten erachten Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze als unumgänglich

Experten der Vereinten Nationen gehen davon aus, dass eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad zumindest vorübergehend unumgänglich ist. In einem Bericht des Umweltprogramms Unep hieß es am Mittwoch erstmals unmissverständlich, dass die markante Grenze überschritten werde. Die Herausforderung habe sich von der "Vermeidung eines Überschreitens zu dessen Bewältigung verlagert".

Textgröße ändern: