English Woman's Journal - Preise für Hundefutter und Tierarztbesuche im August deutlich gestiegen

Preise für Hundefutter und Tierarztbesuche im August deutlich gestiegen


Preise für Hundefutter und Tierarztbesuche im August deutlich gestiegen
Preise für Hundefutter und Tierarztbesuche im August deutlich gestiegen / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Vierbeiner machen nicht nur Freude, sondern sind auch ein Kostenfaktor: Die Preise für Hunde- und Katzenfutter sowie für Tierarztbesuche sind zuletzt deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts musste im August dieses Jahres im Schnitt 15,9 Prozent mehr für Tierfutter ausgegeben werden als ein Jahr zuvor. Tierärztliche Dienstleistungen waren wegen einer Anpassung der Gebührenordnung sogar 27,2 Prozent teurer - bei einer Gesamtinflation von 6,1 Prozent.

Textgröße ändern:

Wie die Statistiker am Mittwoch anlässlich des bevorstehenden Welthundetags am 10. Oktober weiter mitteilten, waren die höheren Preise für das Futter auch im Jahresvergleich deutlich: So mussten Herrchen und Frauchen 2022 im Schnitt 11,8 Prozent mehr dafür ausgeben als im Vorjahr. Die Gesamtteuerung lag in dem Zeitraum bei 6,9 Prozent.

Ein weiterer Kostenfaktor der Tierhaltung ist die Hundesteuer. Sie ist eine Gemeindesteuer, über deren Höhe und Ausgestaltung die Kommunen entscheiden. Im Jahr 2022 nahmen die öffentlichen Kassen rund 414 Millionen Euro aus der Steuer ein, das ist ein neuer Rekordwert und 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Da die Steuer unter anderem auch von der Hunderasse abhängt, bedeuten allerdings höhere Einnahmen nicht automatisch mehr Hunde.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor

Die EU hat eine neue Arktisstrategie vorgestellt, um ihre Präsenz in der geopolitisch wichtigen Region zu stärken. Souveränität, territoriale Integrität und die der Stabilität in der Region zugrundeliegenden Regeln könnten "nicht länger als selbstverständlich gelten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der Strategie am Dienstag in Straßburg. Daher "müssen wir handeln und unsere strategische Haltung ändern", fügte sie hinzu.

Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme

Die Biologin und Gärtnerin Anne-Christine Schmidt bewertet gentechnische Ansätze im Naturschutz kritisch. Sie fordert, ökologische Zusammenhänge und mögliche Folgewirkungen stärker zu berücksichtigen.

RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest

Eine Leserfoto-Auswahl zeigt herbstliche Motive aus der Region Mosbach und die besondere Farbenvielfalt des Oktobers.

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Textgröße ändern: