English Woman's Journal - Umweltpolitiker loben Erfolge von Fridays for Future anlässlich fünfjährigen Bestehens

Umweltpolitiker loben Erfolge von Fridays for Future anlässlich fünfjährigen Bestehens


Umweltpolitiker loben Erfolge von Fridays for Future anlässlich fünfjährigen Bestehens
Umweltpolitiker loben Erfolge von Fridays for Future anlässlich fünfjährigen Bestehens / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Fast fünf Jahre nach dem ersten Schulstreik der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg und der Gründung von Fridays for Future haben Vertreter verschiedener Parteien die Verdienste der Klimaschutzbewegung gelobt. Die Grünen-Politikerin Lisa Badum, Obfrau im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, sagte der "Rheinischen Post" (Samstag): "Wir brauchen den Druck, die Forderungen, auch die Kritik von Fridays for Future, und diese sind sehr wichtig für uns und für die ganze Gesellschaft." Fridays for Future habe den Klimaschutz als wahlentscheidendes Thema gestärkt, betonte sie.

Textgröße ändern:

Nach den Worten von Olaf in der Beek, klimapolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, haben es die Aktivisten geschafft, eine breite Debatte in der Gesellschaft anzustoßen, die auch in der Politik wahrgenommen werde. "Das Thema Klimaschutz ist viel mehr in den Fokus gerückt. Das ist gut und wichtig", sagte der FDP-Politiker. Nina Scheer, klimaschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, sagte, Klimaschutzpolitik habe sich stärker als zuvor "in das öffentliche Bewusstsein eingebrannt – auch verkörpert über die junge Generation und den Verweis auf ihre Zukunft."

Auch der Klimaforscher Mojib Latif lobte, die Bewegung habe es geschafft, den Klimaschutz in der öffentlichen Debatte stärker zu verankern. So habe Fridays for Future "einen großen Anteil daran gehabt, dass die Großkoalitionäre bei der Europawahl 2019 beträchtliche Stimmenverluste und die Grünen erhebliche Zugewinne zu verzeichnen hatten." Seitdem spiele das Thema bei allen Parteien - außer bei der AfD - eine sehr wichtige Rolle, sagte er.

kbh

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor

Die EU hat eine neue Arktisstrategie vorgestellt, um ihre Präsenz in der geopolitisch wichtigen Region zu stärken. Souveränität, territoriale Integrität und die der Stabilität in der Region zugrundeliegenden Regeln könnten "nicht länger als selbstverständlich gelten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der Strategie am Dienstag in Straßburg. Daher "müssen wir handeln und unsere strategische Haltung ändern", fügte sie hinzu.

Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme

Die Biologin und Gärtnerin Anne-Christine Schmidt bewertet gentechnische Ansätze im Naturschutz kritisch. Sie fordert, ökologische Zusammenhänge und mögliche Folgewirkungen stärker zu berücksichtigen.

RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest

Eine Leserfoto-Auswahl zeigt herbstliche Motive aus der Region Mosbach und die besondere Farbenvielfalt des Oktobers.

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Textgröße ändern: