English Woman's Journal - Windkraft im ersten Quartal wichtigste Quelle vor Kohle bei Stromerzeugung

Windkraft im ersten Quartal wichtigste Quelle vor Kohle bei Stromerzeugung


Windkraft im ersten Quartal wichtigste Quelle vor Kohle bei Stromerzeugung
Windkraft im ersten Quartal wichtigste Quelle vor Kohle bei Stromerzeugung / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Windkraft hat als Energieträger beim Strom im ersten Quartal erstmals seit mehreren Jahren wieder die Kohle überholt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, erreichte Windkraft bei der Stromeinspeisung in den ersten drei Monaten des Jahres einen Anteil von 32,2 Prozent, danach folgten Kohle mit 30,0 Prozent und Erdgas mit 14,6 Prozent.

Textgröße ändern:

Damit habe Strom aus Windkraft zum ersten Mal seit dem zweiten Quartal 2020 wieder den höchsten Anteil an der Stromeinspeisung gehabt, hieß es von Seiten der Statistiker in Wiesbaden. Der aus konventionellen Quellen erzeugte Strom ging um 10,4 Prozent im Jahresvergleich zurück, der Anteil lag mit 51,4 Prozent nur noch leicht über dem aus Erneuerbaren.

Insgesamt wurden im ersten Quartal hierzulande 132,8 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist, eine "ungewöhnlich niedrige" Menge, wie die Behörde mitteilte. Das war ein Rückgang um 7,8 Prozent, was vor allem an den milden Temperaturen, hohen Strompreisen und einer konjunkturellen Abschwächung lag.

D.W.Robertson--EWJ

Empfohlen

Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor

Die EU hat eine neue Arktisstrategie vorgestellt, um ihre Präsenz in der geopolitisch wichtigen Region zu stärken. Souveränität, territoriale Integrität und die der Stabilität in der Region zugrundeliegenden Regeln könnten "nicht länger als selbstverständlich gelten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der Strategie am Dienstag in Straßburg. Daher "müssen wir handeln und unsere strategische Haltung ändern", fügte sie hinzu.

Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme

Die Biologin und Gärtnerin Anne-Christine Schmidt bewertet gentechnische Ansätze im Naturschutz kritisch. Sie fordert, ökologische Zusammenhänge und mögliche Folgewirkungen stärker zu berücksichtigen.

RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest

Eine Leserfoto-Auswahl zeigt herbstliche Motive aus der Region Mosbach und die besondere Farbenvielfalt des Oktobers.

Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht strebt der Weltklimarat (IPCC) eine rasche Einigung an. Einen Konsens zu erzielen, sei "entscheidend", sagte der Chef des Weltklimarats, Jim Skea, am Montag. Das Gremium der Vereinten Nationen ist die maßgebliche Instanz für Klimawissenschaft.

Textgröße ändern: