English Woman's Journal - Landkärtchen ist Insekt des Jahres 2023

Landkärtchen ist Insekt des Jahres 2023


Landkärtchen ist Insekt des Jahres 2023
Landkärtchen ist Insekt des Jahres 2023 / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Das Landkärtchen ist zum Insekt des Jahres 2023 gewählt worden. Das teilte die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung am Montag in Frankfurt am Main nach einer entsprechenden Kuratoriumsentscheidung mit. Der Schmetterling gilt nach Angaben der Experten als ein Anzeiger für eine ökologisch intakte Kulturlandschaft.

Textgröße ändern:

Das Besondere an der Gattung: Falter, die sich im Frühjahr entwickeln, haben laut der Experten eine andere Farbe als Sommertiere der gleichen Art. Die Frühjahrsgeneration zeichne sich durch ihre orangefarbene Färbung aus. Die Tiere der Sommergeneration seien dagegen überwiegend schwarz.

Zu seinem Namen kam das Landkärtchen durch seine bunten Flügelunterseiten. Die dort zahlreich vorhandenen Linien erinnern an eine Landkarte.

Hitze und trockene Sommer ließen die Population in den vergangenen Jahre deutlich schrumpfen. In ökologisch gesunden Landschaften seien die Landkärtchen aber noch zahlreich anzutreffen.

Die Auszeichnung vergibt ein Kuratorium der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie. Die Gesellschaft übernimmt daher auch die Veröffentlichung. Die Ehrung gilt demnach für die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Petersberger Klimadialog: Energiekrise ist Signal für Abkehr von fossiler Energie

Die globale Energiekrise prägt die Beratungen des internationalen Petersberger Klimadialogs in Berlin. UN-Generalsekretär António Guterres und weitere der Teilnehmenden aus mehr als 30 Staaten riefen am Dienstag dazu auf, die Lage als Signal für die Abkehr von fossilen Energieträgern und einen Umstieg auf Erneuerbare zu verstehen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) forderte, beim Klimaschutz "einen Schritt zuzulegen".

Buckelwal vor Poel liegt erneut teilweise auf - Backhaus: "Er ruht sich aus"

Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal liegt kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch vom Montag wieder teilweise auf einer Sandbank auf. Es handle sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. "Er ruht sich aus." Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich

Fachleute im Bundesumweltministerium (BMUKN) halten sogenannte Mini-Atomkraftwerke für unwirtschaftlich. In einem internen Papier widersprechen sie laut einem Bericht des Senders SWR vom Montag gegensätzlichen Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte dem SWR demnach die Existenz dieser fachlichen Bewertung.

Textgröße ändern: