English Woman's Journal - Dopingsünder und Olympiasieger: US-Sprinter Gatlin beendet Karriere

Dopingsünder und Olympiasieger: US-Sprinter Gatlin beendet Karriere


Dopingsünder und Olympiasieger: US-Sprinter Gatlin beendet Karriere
Dopingsünder und Olympiasieger: US-Sprinter Gatlin beendet Karriere

Athen-Olympiasieger Justin Gatlin (40) hat seine Sprint-Karriere beendet. Das erklärte der viermalige Leichtathletik-Weltmeister, der zweimal wegen Dopings gesperrt war, in einem Instagram-Post an seine "geliebte Laufbahn". Gatlin schrieb am Donnerstag: "Ich habe Dich geliebt. Du hast mir Tränen der Trauer und des Glücks beschert und Lektionen gelehrt, die ich nie vergessen werden."

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Gatlin hatte 2004 Olympiagold über 100 m gewonnen, 2005 in Helsinki und 2017 in London sicherte er sich auch die WM-Titel über die kurze Sprintdistanz. Zudem gewann er bei Weltmeisterschaften über 200 m (2005) und mit der 4x100-m-Staffel der USA (2019). Vor den Olympischen Spielen in Tokio erlitt Gatlin bei den US-Trials in Eugene eine Oberschenkelverletzung und verpasste die Qualifikation.

Bei seinem ersten Dopingvergehen war Gatlin noch ein Junior gewesen: 2001 flog er mit einem positiven Test auf Amphetamine auf, nur ein Jahr musste er aussetzen, weil die Substanz in einem Medikament vorkam, das er seit seiner Kindheit gegen ADHS genommen hatte. 2006 wurde er für acht Jahre gesperrt - er war mit Testosteron gedopt, später wurde seine Sperre auf vier Jahre reduziert.

Gatlin war jahrelang Konkurrent des Superstars und Weltrekordlers Usain Bolt. Nach seiner Rückkehr 2010 holte er bei den Weltmeisterschaften in Moskau (2013) und Peking (2015) jedoch nur Silber hinter dem Jamaikaner. Auch bei den Spielen in London 2012 (Bronze) und Rio 2016 (Silber) war Bolt zu stark für Gatlin. Nur 2017 in London fügte er Bolt eine seltene Niederlage zu.

Ch.McDonald--EWJ

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