English Woman's Journal - "Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation

"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation


"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation
"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation / Foto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU - SID

Bei der Heim-WM in Aachen hat die Ersatzrolle von Christian Kukuk für einige Diskussionen gesorgt, und auch nach dem Ende der Wettkämpfe wird es um den Olympiasieger nicht ruhig. Er sei "überrascht über die Pressemitteilung von Pferdesport Deutschland bezüglich Checkers Berücksichtigung für LA28", teilte der Springreiter in einer Stellungnahme auf Instagram mit.

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Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hatte vor drei Tagen mitgeteilt, dass der 36-Jährige sein Goldpferd Checker, das ihn 2024 vor Schloss Versailles überraschend zu Einzelgold getragen hatte, auf eigenen Wunsch aus dem Olympiakader zurückgezogen habe und damit "nicht mehr Teil des deutschen Spitzenkaders" sei. Ein Schritt, wie Kukuk nun ausdrücklich betonte, der "in keinster Weise eine Reaktion auf die jüngsten Nominierungsentscheidungen" war.

Beim Saisonhöhepunkt in Aachen waren Kukuk und Checker lediglich das Ersatzpaar gewesen, ohne die beiden holte das Team erstmals seit 16 Jahren wieder WM-Gold. Die Entscheidung hatte im Vorfeld für Verwunderung gesorgt - und Kukuk bekundete öffentlich seinen Ärger.

Das Statement des Verbandes "hinterließ einen etwas unklaren Eindruck, den ich gerne richtigstellen möchte", erklärte Kukuk nun. "Der entscheidende Punkt ist: Bereits vor der Weltmeisterschaft hatte ich ein Gespräch mit dem Bundestrainer, in dem wir besprochen haben, Checker nach der WM aus dem deutschen Kader zu nehmen." Folglich sei die Entscheidung "auf einer völlig anderen Zeitschiene getroffen" worden.

N.M.Shaw--EWJ

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