English Woman's Journal - VfB enttäuscht: "Zwei verlorene Punkte"

VfB enttäuscht: "Zwei verlorene Punkte"


VfB enttäuscht: "Zwei verlorene Punkte"
VfB enttäuscht: "Zwei verlorene Punkte" / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

Die VfB-Fans feierten die Mannschaft vor der Cannstatter Kurve lautstark, doch in glückliche Gesichter blickten sie dabei nicht: Das 1:1 (1:0) gegen Atlético Madrid sorgte bei den ambitionierten Stuttgartern für einigen Frust.

Textgröße ändern:

"Wir haben sehr gut gespielt, aber das sind zwei verlorene Punkte. Wir waren klar besser und hatten viele Chancen. Das verfolgt uns etwas, dass wir aus den Chancen fast gar nichts machen. Du musst das Ding 2:1, 3:1 gewinnen, dann feierst du mit der Kurve", sagte Kapitän Deniz Undav enttäuscht bei Prime Video.

"Es war mehr drin. Ich fand, wir haben wirklich ein gutes Spiel gemacht. Wir hätten ein super Spiel gemacht, wenn wir das gezogen hätten. Deswegen tut es weh", ergänzte Grischa Prömel. Der junge Torwart Dennis Seimen sprach trotz seines Debüts in der Champions League von einem "bitteren Abend", Sportvorstand Fabian Wohlgemuth von "ein bisschen Enttäuschung".

Der VfB war in der ersten Hälfte und nach der Roten Karte gegen Morten Hjulmand (64.) gegen das europäische Topteam von Kulttrainer Diego Simeone klar überlegen gewesen. Doch mehr als der Treffer durch Jamie Leweling (36.) sprang nicht heraus. Zu allem Überfluss mussten die überzeugenden Schwaben auch noch den Ausgleich durch Julián Álvarez (47.) hinnehmen. "Eine kleine Unaufmerksamkeit hat uns um den vollen Lohn gebracht", haderte Wohlgemuth.

Dennoch: Mit sieben Punkten nach drei Spielen setzte sich der VfB in der Tabelle der Königsklasse inmitten von Größen wie Paris, Liverpool oder Barcelona oben fest und verschaffte sich vor den Aufgaben bei Galatasaray und Inter Mailand eine gute Ausgangsposition.

Der Blick ging aber nach dem Highlight gegen Atlético erst einmal in Richtung Bundesliga-Alltag - und der ist nach vier Pleiten aus sechs Spielen sehr grau in Stuttgart. Ein Heimsieg am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach ist Pflicht.

Immerhin konnte Wohlgemuth dem Remis gegen den Zweiten aus Spanien auch etwas Gutes abgewinnen. Man wisse jetzt, sagte er, "wie gut man sein kann. Am Limit können wir auch gegen große Mannschaften bestehen."

Auch Undav fand positive Ansätze. Nach dem Gegentor sei es "normalerweise so, dass wir auseinanderfallen, aber wir haben dagegen gehalten und sind standhaft geblieben". Jetzt gehe es darum, "dass wir wieder so kaltschnäuzig wie letztes Jahr werden, ich persönlich auch", betonte der Angreifer.

Auch Prömel war überzeugt, "dass wir eine ganze Menge mitnehmen können. Man hat vieles von dem gesehen, was uns auszeichnen soll diese Saison: gerade die Aggressivität, die Power, das eklige Mann-gegen-Mann-Spielen. Das hat extrem viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir das jetzt auch in die Liga umsetzen können."

Ch.McDonald--EWJ

Empfohlen

NBA: James und 76ers gewinnen beim Meister

Basketball-Superstar LeBron James und die neu formierten Philadelphia 76ers haben gleich zum Start der NBA-Saison ein Ausrufezeichen gesetzt und die Meisterfeier der New York Knicks verdorben. Philadelphia gewann im Madison Square Garden mit 106:100, Neuzugang James überzeugte mit 14 Punkten, 9 Rebounds und 7 Assists.

"Total verdient": Kovac zufrieden mit seinem BVB

Nach einem Spiel mit Höhen und Tiefen fiel das Urteil von Niko Kovac äußerst positiv aus. Dieses 2:1 (1:1) von Borussia Dortmund im dritten Spiel der Champions-League-Ligaphase bei Sabah FK sei ein "hartes Stück Arbeit" gewesen, aber eben auch "total verdient", sagte der BVB-Trainer bei DAZN: "Wenn man knapp gewinnt, ist man erleichtert."

Ex-Gunner Mustafi: So ist Arsenal zu knacken

Mehr Brighton wagen! Auf dieses Motto bringt der frühere Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi die Erfolgsformel für den FC Bayern im Gigantenduell der Champions League gegen den FC Arsenal (21.00 Uhr/DAZN). "Brighton hat gezeigt, wie verwundbar Arsenal ist", sagte Mustafi im Gespräch mit "Absolut Fußball powered by Münchner Merkur/tz".

PSG schlägt Barcelona torreich - Wirtz trifft für Liverpool

Nach wettbewerbsübergreifend elf Siegen aus elf Spielen ist der Höhenflug von Trainer Hansi Flick und dem FC Barcelona vorerst beendet. Beim zweimaligen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain verlor der bis dato makellose spanische Meister in einem turbulenten Spiel mit 2:4 (0:1). Die Franzosen behaupteten derweil mit neun Punkten aus drei Spielen die Tabellenspitze der Königsklassen-Ligaphase.

Textgröße ändern: