English Woman's Journal - "Der Schmerz ist riesig": Messi lässt Zukunft offen

"Der Schmerz ist riesig": Messi lässt Zukunft offen


"Der Schmerz ist riesig": Messi lässt Zukunft offen
"Der Schmerz ist riesig": Messi lässt Zukunft offen / Foto: Paul ELLIS - SID

Lionel Messi hat sich nach dem verlorenen WM-Finale mit einer emotionalen Botschaft auf Instagram zu Wort gemeldet - seine Zukunft in der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft dabei allerdings offen gelassen: "Der Schmerz ist riesig. Es wird Zeit brauchen, bis diese Wunde verheilt", schrieb der 39-Jährige. Dazu postete er ein Foto, das ihn mit Tränen in den Augen mit der Silbermedaille um den Hals zeigt.

Textgröße ändern:

Er wolle nach seinem zweiten verlorenen Endspiel bei einer Fußball-WM nach 2014 auch "all das Gute in Erinnerung" behalten - "die Spiele, die wir dank unseres vollen Einsatzes noch gedreht haben und die für immer in Erinnerung bleiben werden, sowie die Unterstützung eines ganzen Landes, die uns zusammen mit der Arbeit und dem Einsatz dieser Mannschaft dazu gebracht hat, wieder zu den Besten der Welt zu gehören."

Durch das Erreichen des Finals in New Jersey, das Argentinien am Sonntagabend 0:1 nach Verlängerung gegen Spanien verloren hatte, sei es "wieder einmal gelungen, als Land zusammenzustehen und gemeinsam den immensen Stolz zu teilen, Argentinier zu sein", schrieb Messi außerdem und gratulierte Spanien zum Titelgewinn.

Sollte der Stürmer von Inter Miami tatsächlich seine Nationalmannschaftskarriere beenden, würde er einige WM-Rekorde hinterlassen. Er hält die Bestmarken für die meisten Teilnahmen an Endrunden (6, geteilt mit Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa), die meisten Spiele (34) und die meisten Siege (23 bis zum Finale). Zudem ist er seit Sonntag der älteste Feldspieler in einem WM-Finale. In der "ewigen" Torjägerliste liegt er auf Platz zwei (21 Tore) hinter dem Franzosen Kylian Mbappé (22). Vor vier Jahren in Katar hatte Messi im WM-Finale mit Argentinien Frankreich geschlagen und sich zum Weltmeister gekürt.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Denk: Späte Dopingkontrollen nun auch beim Red-Bull-Team

Nach den Diskussionen um nächtliche Dopingkontrollen bei der Tour de France ist es nun auch beim deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe zu einer späten Testung gekommen. "Auch wir sind heute Nacht besucht worden. Die Rennfahrer haben zum Teil schon geschlafen und haben die Kontrollen mitgemacht", berichtete Team-Manager Ralph Denk im ZDF-Morgenmagazin.

Nach Dopingsperre: Carl darf Ende November wieder starten

Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl darf nach Ablauf ihrer Dopingsperre Ende November wieder in Wettkämpfen starten. Das Verfahren sei "abgeschlossen und die Entscheidung rechtskräftig", teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Dienstag mit. Das Strafmaß sei wie angekündigt auf 18 Monate festgesetzt worden.

Hrubesch zu Keegan: "Kevin wird unvergessen bleiben"

Horst Hrubesch hat schwer bestürzt auf die Nachricht des Todes von Kevin Keegan reagiert. "Kevin wird unvergessen bleiben, das steht fest", sagte Hrubesch dem SID: "Er war ein toller Typ, nicht nur als Fußballer sondern auch als Mensch. Deswegen ist es schade, dass er nicht mehr bei uns ist."

WM 2030: Südamerika-Chef sieht Aufstockung als "große Chance"

Inmitten der Debatte um eine WM-Vergrößerung hat Südamerikas Fußballverbandschef Alejandro Dominguez erneut Werbung für eine Endrunde mit 64 Mannschaften gemacht. "Das nächste Mal findet sie bei uns zu Hause statt", schrieb der Präsident der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL bei X. Das Turnier 2030 sei "eine große Chance für den Fußball, um das hundertjährige Jubiläum der WM mit einem Wettbewerb mit 64 Teams zu feiern".

Textgröße ändern: