English Woman's Journal - Erneuter TV-Coup: Telekom sichert sich WM-Rechte für 2030

Erneuter TV-Coup: Telekom sichert sich WM-Rechte für 2030


Erneuter TV-Coup: Telekom sichert sich WM-Rechte für 2030
Erneuter TV-Coup: Telekom sichert sich WM-Rechte für 2030 / Foto: Marvin Ibo Güngör, Marvin Ibo Güngör - picture alliance / GES/SID

Der Telekom ist mit dem Erwerb der TV-Rechte für die Fußball-WM 2030 ein erneuter Coup gelungen. Das Bonner Unternehmen wird somit wie schon bei der EM 2024 und der WM 2026 alle Turnierspiele auf MagentaTV übertragen, einen Teil davon wohl exklusiv. Das gab die Telekom kurz vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien bekannt.

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"Wir bleiben am Ball. Mit der EURO 2028 und jetzt auch der WM 2030 haben wir die nächsten beiden Fußball-Großereignisse bei MagentaTV im Programm", wird Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom, in einer Pressemitteilung zitiert.

ARD und ZDF äußerten sich zunächst nicht zu dem Deal. 2022 und 2026 waren die öffentlich-rechtliche Sender über verschiedene Konstrukte von Sublizenzen mit im TV-Boot. Ein ähnliches Modell könnte es auch für das Turnier in vier Jahren geben.

Die WM 2030 wird in sechs Ländern ausgetragen. Wie viele Spiele stattfinden, ist noch offen, eine weitere Aufblähung des Teilnehmerfeldes von 48 auf 64 Mannschaften ist möglich.

Die zurückliegende WM 2026 bewertete die Telekom derweil als vollen Erfolg. "Es war für uns eine Fußball-Weltmeisterschaft der Rekorde. Wir haben mehr als 200 Millionen Zuschauer erreicht und gleichzeitig deutlich mehr Kunden gewinnen können, als erwartet", sagte Rodrigo Diehl, im Vorstand der Telekom für das Deutschland-Geschäft verantwortlich.

Auch bei der Weltmeisterschaft der Frauen 2027 in Brasilien und bei der Männer-EM 2028 in Großbritannien und Irland werden alle Spiele bei MagentaTV übertragen. Für die kommende Europameisterschaft hat die Telekom Sublizenzen von ARD und ZDF erworben. Bei der diesjährigen WM hingegen hatten die öffentlich-rechtlichen Sender für ein Rechtepaket von insgesamt 60 Spielen laut Medienberichten zusammen 152 Millionen Euro an die Telekom gezahlt.

P.Mitchell--EWJ

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