English Woman's Journal - WM-Finale: FIFA-Zweitmarkt treibt Ticketpreise in Millionenhöhe

WM-Finale: FIFA-Zweitmarkt treibt Ticketpreise in Millionenhöhe


WM-Finale: FIFA-Zweitmarkt treibt Ticketpreise in Millionenhöhe
WM-Finale: FIFA-Zweitmarkt treibt Ticketpreise in Millionenhöhe / Foto: ANGELA WEISS - SID

Wer das WM-Finale zwischen Europameister Spanien und Titelverteidiger Argentinien am Sonntag im MetLife Stadium live erleben will, muss mitunter ein Vermögen investieren. Für Spitzenpreise von 2,3 Millionen US-Dollar wurden Tickets zwei Tage vor Anpfiff auf der offiziellen Weiterverkaufsplattform der FIFA angeboten. Offiziell ist das Finale in East Rutherford ausverkauft. Über die FIFA können Fans ihre Tickets jedoch weitergeben – den Preis bestimmen die Verkäufer selbst, ohne bindende Obergrenze.

Textgröße ändern:

Das sorgt für teils astronomische Summen. Besonders skurril: Wer glaubt, für den Millionenpreis das Spiel exklusiv und in prominenter Gesellschaft verfolgen zu können, irrt. Teilweise liegen die Plätze im Oberrang der Haupttribüne - weiter vom Spielfeld entfernt geht es kaum. Zahlreiche weitere Angebote liegen ebenfalls deutlich über der Marke von 100.000 Dollar, das günstigste Ticket kostet rund 7200 Dollar.

Die FIFA verdient am Wucher auf dem Zweitmarkt kräftig mit: Der Weltverband behält sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer jeweils 15 Prozent des Verkaufspreises ein. Würde eines der für 2,3 Millionen Dollar angebotenen Tickets tatsächlich verkauft, flössen allein knapp 690.000 Dollar an Gebühren an den Verband.

Bereits die offiziellen Verkaufspreise hatten für Diskussionen gesorgt. Ursprünglich rief die FIFA für die Finaltickets je nach Kategorie zwischen 800 und 11.000 US-Dollar auf – deutlich mehr als bei der WM 2022 in Katar, als die teuerste Eintrittskarte für das Endspiel rund 1600 Dollar gekostet hatte. Selbst US-Präsident Donald Trump zeigte sich erstaunt: "Ich würde das nicht bezahlen, um ehrlich zu sein."

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Denk: Späte Dopingkontrollen nun auch beim Red-Bull-Team

Nach den Diskussionen um nächtliche Dopingkontrollen bei der Tour de France ist es nun auch beim deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe zu einer späten Testung gekommen. "Auch wir sind heute Nacht besucht worden. Die Rennfahrer haben zum Teil schon geschlafen und haben die Kontrollen mitgemacht", berichtete Team-Manager Ralph Denk im ZDF-Morgenmagazin.

Nach Dopingsperre: Carl darf Ende November wieder starten

Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl darf nach Ablauf ihrer Dopingsperre Ende November wieder in Wettkämpfen starten. Das Verfahren sei "abgeschlossen und die Entscheidung rechtskräftig", teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Dienstag mit. Das Strafmaß sei wie angekündigt auf 18 Monate festgesetzt worden.

Hrubesch zu Keegan: "Kevin wird unvergessen bleiben"

Horst Hrubesch hat schwer bestürzt auf die Nachricht des Todes von Kevin Keegan reagiert. "Kevin wird unvergessen bleiben, das steht fest", sagte Hrubesch dem SID: "Er war ein toller Typ, nicht nur als Fußballer sondern auch als Mensch. Deswegen ist es schade, dass er nicht mehr bei uns ist."

WM 2030: Südamerika-Chef sieht Aufstockung als "große Chance"

Inmitten der Debatte um eine WM-Vergrößerung hat Südamerikas Fußballverbandschef Alejandro Dominguez erneut Werbung für eine Endrunde mit 64 Mannschaften gemacht. "Das nächste Mal findet sie bei uns zu Hause statt", schrieb der Präsident der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL bei X. Das Turnier 2030 sei "eine große Chance für den Fußball, um das hundertjährige Jubiläum der WM mit einem Wettbewerb mit 64 Teams zu feiern".

Textgröße ändern: