English Woman's Journal - Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale

Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale


Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale
Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale / Foto: MUHAMMED ABDULLAH KURTAR - SID

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Finale der Fußball-WM am Sonntag zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford besuchen. Das teilte die spanische Regierung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der lautstarke Kritiker von Donald Trump dürfte dort auf den US-Präsidenten treffen, der ebenfalls sein Kommen angekündigt hat.

Textgröße ändern:

Die Beziehung zwischen Sánchez und Trump ist seit längerer Zeit angespannt. Zuletzt hatte Trump gedroht, wegen des aus seiner Sicht mangelnden Engagements Madrids in der Nato den Handel mit dem "schrecklichen" Bündnispartner Spanien einzustellen. Unter anderem auch mit Kritik am US-Krieg gegen den Iran hatte sich Spanien bei Trump unbeliebt gemacht.

Sánchez, der anschließend nach Algerien weiterreisen wird, schien zuletzt bemüht, die Wogen zu glätten. Auf einer Pressekonferenz betonte er, die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien "positiv". Er habe ein "informelles Gespräch" mit Trump über Fußball geführt, und "es habe absolut keinerlei Spannungen gegeben", sagte Spaniens Regierungschef.

Fest steht, dass auch der spanische König Felipe VI. zum Endspiel (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) zwischen den Europa- und Weltmeistern reisen wird. Begleitet wird er bei der Unterstützung von Lamine Yamal und Co. von seiner Ehefrau Letizia und den beiden Töchtern Leonor und Sofía.

Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet dagegen auch aus Aberglaube auf einen Besuch des WM-Finales. Er werde "unter keinen Umständen" mit seinem Glücksritual brechen, die WM-Spiele vom Präsidentensitz aus zu verfolgen, sagte der 55-Jährige dem Radiosender El Observador.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Denk: Späte Dopingkontrollen nun auch beim Red-Bull-Team

Nach den Diskussionen um nächtliche Dopingkontrollen bei der Tour de France ist es nun auch beim deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe zu einer späten Testung gekommen. "Auch wir sind heute Nacht besucht worden. Die Rennfahrer haben zum Teil schon geschlafen und haben die Kontrollen mitgemacht", berichtete Team-Manager Ralph Denk im ZDF-Morgenmagazin.

Nach Dopingsperre: Carl darf Ende November wieder starten

Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl darf nach Ablauf ihrer Dopingsperre Ende November wieder in Wettkämpfen starten. Das Verfahren sei "abgeschlossen und die Entscheidung rechtskräftig", teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Dienstag mit. Das Strafmaß sei wie angekündigt auf 18 Monate festgesetzt worden.

Hrubesch zu Keegan: "Kevin wird unvergessen bleiben"

Horst Hrubesch hat schwer bestürzt auf die Nachricht des Todes von Kevin Keegan reagiert. "Kevin wird unvergessen bleiben, das steht fest", sagte Hrubesch dem SID: "Er war ein toller Typ, nicht nur als Fußballer sondern auch als Mensch. Deswegen ist es schade, dass er nicht mehr bei uns ist."

WM 2030: Südamerika-Chef sieht Aufstockung als "große Chance"

Inmitten der Debatte um eine WM-Vergrößerung hat Südamerikas Fußballverbandschef Alejandro Dominguez erneut Werbung für eine Endrunde mit 64 Mannschaften gemacht. "Das nächste Mal findet sie bei uns zu Hause statt", schrieb der Präsident der südamerikanischen Konföderation CONMEBOL bei X. Das Turnier 2030 sei "eine große Chance für den Fußball, um das hundertjährige Jubiläum der WM mit einem Wettbewerb mit 64 Teams zu feiern".

Textgröße ändern: