English Woman's Journal - 113. Tour de France: Vorschau auf die 6. Etappe

113. Tour de France: Vorschau auf die 6. Etappe


113. Tour de France: Vorschau auf die 6. Etappe
113. Tour de France: Vorschau auf die 6. Etappe / Foto: FRANCK FIFE - SID

6. Etappe (Donnerstag, 9. Juli): Pau - Gavarnie-Gèdre (186,2 km)

Textgröße ändern:

Tag der Mythen, Tag der Premieren: Die einzige echte Pyrenäen-Etappe der Tour 2026 ist ein Mittler zwischen den Zeiten. Die großen Anstiege der Historie des wichtigsten Radrennens der Welt sind mit dem Col d'Aspin und vor allem dem Berg der Berge, dem Tourmalet, ebenso dabei wie der Schlussanstieg in den spektakulären Kessel von Gavarnie-Gèdre als Premiere.

Die gute Nachricht für die schlechten Bergfahrer im Feld: Diesmal geht es nicht von Anfang an brutal zur Sache, sondern erst einmal gemächlich wellig in Richtung Pyrenäen-Hauptkamm. Auf den ersten 100 km warten zwei Hügel der 4. und 3. Kategorie, dazwischen liegt eine Sprintwertung - der Großteil des Feldes wird diese Wegpunkte noch geschlossen erreichen.

Ab Kilometer 106 geht es dann aber zur Sache. Über den Col d'Aspin (1489 m/1. Kategorie), an dem 2006 Ausreißer Fabian Wegmann als bislang einziger Deutscher vorne lag, geht es zum 2115 m hohen Tourmalet, der mit 17,1 km bei durchschnittlich 7,3 Prozent Steigung eine der größten Kraftproben der Tour ist.

1910 wurde der Riese erstmals überfahren, damals noch auf einer Schotterstraße mit dem legendären Franzosen Octave Lapize an der Spitze des Feldes. Bei jener Etappe setzte Lapize zu seiner berühmten Schimpftirade Richtung Organisatoren an: "Ihr seid Mörder! Oui! Mörder!"

Der Schlussanstieg zum Felsenkessel Cirque de Gavarnie (1380 m) mit den höchsten Wasserfällen Europas ist zwar mit 18,7 km sehr lang, mit durchschnittlich nur 3,7 Prozent Steigung aber nicht sehr herausfordernd.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinverletzung

Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat bei seinem schweren Sturz im Einzelzeitfahren der Tour de France eine Verletzung am rechten Schlüsselbein erlitten. Das geht aus dem am Dienstagabend veröffentlichten medizinischen Communiqué des Tour-Veranstalters ASO hervor. Eine weitergehende Diagnose steht noch aus, Lipowitz wurde im Anschluss an die 16. Etappe ins Krankenhaus gebracht. Auch über die Ausfallzeit von Lipowitz gibt es vorerst keine konkreten Angaben.

Tour-Aus für Lipowitz: Sturzdrama überschattet Zeitfahren

Sturzdrama um Florian Lipowitz: Der deutsche Hoffnungsträger ist im Einzelzeitfahren der Tour de France schwer gestürzt und hat das Rennen unter Schmerzen aufgegeben. Der Vorjahresdritte vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe kam am Dienstag in einer Rechtskurve zu Fall, rauschte bei hoher Geschwindigkeit in eine Absperrung und blieb zunächst auf dem Asphalt liegen. Lipowitz hielt sich die rechte Schulter und wurde dann zu einem Krankenwagen geführt - seine zweite Frankreich-Rundfahrt endete auf tragische Weise vorzeitig.

Tebas rechnet ab: System Infantino "an der Wurzel krank"

Spaniens Ligaboss Javier Tebas hat zu einem bemerkenswerten Rundumschlag gegen die FIFA und Gianni Infantino ausgeholt sowie mit den schweigenden Kritikern abgerechnet. Die Zeit des FIFA-Chefs sei "vorbei, er sollte nicht im Amt bleiben", sagte Tebas im Interview mit der Gazzetta dello Sport, aber: "Er hat die Unterstützung des Systems, der Verbände. Das ist das System, und es ist ein System, das bereits an der Wurzel krank ist."

Adeyemi soll am Mittwoch in Barcelona vorgestellt werden

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi (24) soll am Mittwoch als neuer Spieler von Trainer Hansi Flick beim FC Barcelona vorgestellt werden. Das bestätigte Klubboss Joan Laporta bei seiner Rückkehr vom WM-Finale in den USA. "Das wird morgen sein", antwortete er am Dienstag im Gespräch mit Reportern am Flughafen in Barcelona auf eine entsprechende Frage.

Textgröße ändern: