English Woman's Journal - Sieg gegen Angstgegner Fritz: Zverev im Wimbledon-Halbfinale

Sieg gegen Angstgegner Fritz: Zverev im Wimbledon-Halbfinale


Sieg gegen Angstgegner Fritz: Zverev im Wimbledon-Halbfinale
Sieg gegen Angstgegner Fritz: Zverev im Wimbledon-Halbfinale / Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV - SID

Alexander Zverev hat seinen körperlich angeschlagenen Angstgegner Taylor Fritz bezwungen und erstmals das Halbfinale von Wimbledon erreicht. Der French-Open-Sieger setzte sich am Mittwoch in der Runde der letzten acht 6:4, 6:4, 6:2 gegen den mit Knieproblemen kämpfenden US-Amerikaner durch, es war sein erster Sieg nach zuvor sieben Niederlagen in Serie gegen ihn.

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Für Zverev ist es das zwölfte Halbfinale seiner Karriere bei einem Grand Slam. Der Hamburger folgt in Wimbledon auf Tommy Haas, der als letzter deutscher Spieler 2009 die Vorschlussrunde beim bedeutendsten Tennisturnier des Jahres erreicht hatte. Auf dem Weg zum erhofften ersten deutschen Triumph im Männer-Einzel seit Michael Stich vor 35 Jahren trifft Zverev nun auf die britische Überraschung Arthur Fery. Mit diesem Selbstvertrauen und dieser Form wird Zverev auch dann großer Favorit sein.

Im vierten Aufeinandertreffen mit dem Weltranglistensiebten Fritz in Wimbledon feierte Zverev nach 2018 und 2021 seinen dritten Sieg, zudem war es in London sein erster Erfolg gegen einen Top-Ten-Spieler. Seine Niederlagenserie gegen Fritz hatte mit einer Pleite vor zwei Jahren im Achtelfinale des Rasenklassikers begonnen.

Zverev wackelte zu Beginn des Spiels nur kurz, schnappte sich dann schnell das Break. In der Folge ließen beide Spieler bei eigenem Aufschlag wenig anbrennen, bis Zverev unmittelbar vor Satzgewinn zwei Breakbälle abwehren musste. Kurz darauf sicherte er sich den ersten Durchgang.

Doch Fritz machte keinen frischen Eindruck. Beim Stand von 2:1 in Satz zwei für den US-Amerikaner nahm er eine medizinische Auszeit, ließ sich am Knie behandeln. Fritz spielte weiter, deutete aber immer wieder an, dass etwas nicht stimmte. Zverev ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, blieb hochkonzentriert und schlug mit dem Break zum 5:4 eiskalt zu. Nach nur 1:22 Stunden Spielzeit ging auch der zweite Durchgang an ihn. In Satz drei machte Zverev dann das Ende seiner Niederlagenserie perfekt.

R.Wilson--EWJ

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