English Woman's Journal - Kane: "Im Rennen" um den Ballon d'Or

Kane: "Im Rennen" um den Ballon d'Or


Kane: "Im Rennen" um den Ballon d'Or
Kane: "Im Rennen" um den Ballon d'Or / Foto: ALAIN JOCARD - SID

Bayern Münchens Topstar Harry Kane sieht sich nach einer überragenden Saison als "einer der Favoriten" auf den begehrten Ballon d'Or. "Angesichts der Trophäen, die ich diese Saison gewonnen habe, und der Anzahl der Tore, die ich erzielt habe, wäre ich im Rennen", sagte der 32 Jahre alte Engländer in der L'Équipe.

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Vor allem dann, wenn England bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) den Titel gewinnen sollte. Da könne man sich "vorstellen", so Kane, "dass der Pokal an einen englischen Spieler gehen würde".

Vor dem Turnierstart sehe er als Favoriten auf die Auszeichnung "Michael (Olise), die Champions-League-Finalisten und mich", ergänzte Kane. Aber grundsätzlich sei er "nicht der Typ Mensch, der behauptet, einen Ballon d'Or zu verdienen. Ich versuche, meine Leistungen auf dem Spielfeld für sich selbst sprechen zu lassen."

Der Ballon d'Or wird am 26. Oktober in London vergeben. "Vielleicht ist das ein gutes Omen für mich. In meiner Heimatstadt zu gewinnen, wäre für mich noch besonderer", sagte der Torjäger.

Mit 61 Pflichtspieltoren für die Bayern hat Englands Kapitän ein beeindruckendes Jahr hingelegt. Es sei eine "ziemlich verrückte Gesamtsumme. Und wenn man die 60-Tore-Marke erreicht, befindet man sich in Bereichen von Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Ihre Statistiken schienen mir unerreichbar", sagte Kane.

Der ultimative Triumph soll jetzt aber noch bei der WM folgen, hofft Kane: "Der Ehrgeiz ist natürlich, zu gewinnen. Das muss unser Ziel sein. Wir wissen, dass es schwierig wird, aber in den letzten Jahren waren wir nah dran." Für England wäre es der erste Titel seit 1966.

Große Hoffnung setzt er auf Trainer Thomas Tuchel. "Bei Bayern habe ich seine Persönlichkeit, seine Ideen für die Mannschaft und die Art, wie er mich zum Spielen gebracht hat, geliebt. In gewisser Weise hat er seine Methoden auf die Nationalmannschaft übertragen", sagte der Stürmer.

Ch.McDonald--EWJ

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