English Woman's Journal - Nein zu Olympia: Hamburg stimmt erneut gegen Bewerbung

Nein zu Olympia: Hamburg stimmt erneut gegen Bewerbung


Nein zu Olympia: Hamburg stimmt erneut gegen Bewerbung
Nein zu Olympia: Hamburg stimmt erneut gegen Bewerbung / Foto: Christian Charisius - picture-alliance/dpa/SID

Wieder "NOlympia" im hohen Norden: Hamburg hat sich erneut aus dem Rennen um eine deutsche Olympia-Bewerbung verabschiedet. Beim Referendum an der Elbe stand schon vor Auszählung aller abgegeben gültigen Stimmen eine Mehrheit von Nein-Stimmen fest. Im Vorfeld war von einem engen Rennen ausgegangen worden.

Textgröße ändern:

Laut Landeswahlleiter Oliver Rudolf waren 652.193 Stimmen abgegeben worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,5 Prozent. 1.315.800 Menschen ab 16 Jahren waren stimmberechtigt.

Nach dem Aus für Hamburg wird sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit München, Berlin oder der Rhein-Ruhr-Region mit Köln als Zentrum beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für Olympische und Paralympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Die Entscheidung fällt am 26. September im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Baden-Baden.

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte vor dem Referendum bei den Hamburgern intensiv für ein "Ja" geworben und auf das nachhaltige Konzept mit kurzen Wegen verwiesen, dennoch entschieden sich die Hamburger erneut gegen die Olympia-Pläne ihrer Stadt. Bereits im November 2015 war eine Bewerbung der Hansestadt am "Nein" im Referendum gescheitert.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

"Neuer Impuls": Kreis nicht mehr Eishockey-Bundestrainer

Neuer Bundestrainer für die Heim-WM im nächsten Jahr: Nach der verpatzten Weltmeisterschaft haben sich der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und Harold Kreis (67) "einvernehmlich" getrennt. Der eigentlich bis 2027 laufende Vertrag des Deutsch-Kanadiers werde "mit sofortiger Wirkung" beendet, wie es in einer Mitteilung am Freitag hieß. Nun soll ein unbelasteter Bundestrainer das DEB-Team auf das Turnier in Deutschland im nächsten Jahr vorbereiten, ein Nachfolger steht aber noch nicht fest.

WM: Menschenrechtler befürchten "Klima der Angst"

Kurz vor dem Start der Fußball-WM haben Menschenrechtsorganisationen vor einem "Klima der Angst" gewarnt - und weiter Druck auf die FIFA ausgeübt. Der Weltverband verspreche "das größte und inklusivste Turnier" der Geschichte, sagte Andrea Florence von der Sport and Rights Alliance in einer Medienrunde: Weniger als eine Woche vor dem Auftaktspiel der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) sehe die Realität vor Ort aber "völlig anders" aus.

Williams schlägt auch in Berlin auf

Nach ihrer aufsehenerregenden Comeback-Ankündigung hat Serena Williams nun auch für das WTA-Turnier in Berlin zugesagt. Beim Rasenevent in der Hauptstadt (15. bis 21. Juni 2026) wird Williams wie kommende Wochen im Londoner Queen's Club im Doppel an den Start gehen.

Umfrage: Mehrheit glaubt nicht an deutschen WM-Titel

Eine große Mehrheit der Deutschen traut der Fußball-Nationalmannschaft nicht den Titel bei der Weltmeisterschaft zu. Das geht aus einer Umfrage des ZDF-Politbarometers hervor. Demnach zweifeln 72 Prozent der Befragten an einem Triumph des DFB-Teams bei dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Nur 15 Prozent glauben an einen Sieg.

Textgröße ändern: