English Woman's Journal - European League: Kiel im Finale gegen Melsungen

European League: Kiel im Finale gegen Melsungen


European League: Kiel im Finale gegen Melsungen
European League: Kiel im Finale gegen Melsungen / Foto: Mario Hommes - picture-alliance/DeFodi Images/SID

Rekordmeister THW Kiel und Ligarivale MT Melsungen bestreiten ein weiteres rein deutsches Finale der European League - die damit zum zehnten Mal bei den jüngsten elf Auflagen einen Sieger aus der Handball-Bundesliga hervorbringen wird. Zum Auftakt des Final Four in Hamburg besiegten die Kieler am Samstagnachmittag Montpellier HB in einem packenden Duell 29:28 (15:12) und greifen nach ihrem ersten europäischen Titel seit 2020 sowie dem fünften Gewinn des "kleinen" Europacups. Anschließend bezwang die MT etwas überraschend Titelverteidiger SG Flensburg Handewitt deutlich mit 37:30 (15:15).

Textgröße ändern:

Das Finale findet am Sonntag (18.00 Uhr/DF1, Dyn und DAZN) statt. Dem Endspielsieger winkt nebenbei der dritte deutsche Startplatz in der Champions League - dabei kommt es allerdings auf die Konstellation in der Bundesliga an: Sollten sich mit dem bereits als Meister feststehenden SC Magdeburg und den Füchsen Berlin beide potenziellen diesjährigen Champions-League-Sieger über Platz eins und zwei in der Liga qualifizieren, geht der dritte deutsche Startplatz an den Gewinner von Hamburg.

Gegen Montpellier spielten die in der Bundesliga als Fünfter enttäuschenden Kieler eine starke erste Halbzeit und lagen kurz vor der Pause bereits 15:10 vorne. Die Franzosen kamen aber noch vor dem Seitenwechsel näher heran, im zweiten Durchgang schnell zum Ausgleich und gingen schließlich mit 20:18 in Führung.

Danach fingen sich die Kieler aber wieder und sorgten mit einem Zwischenspurt von 19:21 zu 24:21 für die Wende. Montpellier kam noch einmal zum 28:28-Ausgleich, kurz vor Schluss traf aber Eric Johansson als bester Kieler Werfer mit seinem sechsten Tor zum Sieg.

Melsungen, das in Dainis Kristopans seinen erfolgreichsten Werfer (neun Treffer) hatte, erspielte sich bereits Mitte der ersten Hälfte eine leichte Führung und baute diese nach dem Seitenwechsel immer weiter aus. Die MT wartet noch auf den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte, während der THW zum alleinigen Rekordsieger im zweitwichtigsten Europapokal aufsteigen will.

L.Ross--EWJ

Empfohlen

"Mache einfach weiter": Brunner beim Thema DFB-Team gelassen

Paris Brunner klatschte nach seinem nächsten starken Auftritt glückselig mit seinen Teamkollegen der AS Monaco ab, zu einer Kampfansage in Richtung A-Nationalmannschaft ließ er sich aber nicht hinreißen. "Ich versuche das zu tun, was ich am besten kann - und zwar Tore schießen", sagte der 20-Jährige bei RTL. Derzeit gebe es noch keinen Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp und er zerbreche sich darüber auch nicht den Kopf. "Die Aktion kommt von ihm, ich mache hier einfach weiter", betonte Brunner.

Hofmann betreibt Eigenwerbung: "Mehr kann ich nicht machen"

Jonas Hofmann strahlte. Gelöst und mit breitem Grinsen sprach der "Nachrücker" über seinen perfekten Europapokalabend auf Kreta, an dem er nach schwierigen Wochen reichlich Eigenwerbung betrieben hatte. "Mehr kann ich nicht machen. Ich wurde nachnominiert, bin mitgeflogen, durfte spielen - und habe meinen Job erledigt", sagte der Routinier von Bayer Leverkusen nach seinem Doppelpack beim souveränen 2:0 (2:0) in der Europa League bei OFI Kreta.

"Genau jetzt richtig": Freiburg will Trendwende gegen Bayern

Julian Schuster sieht den Flow des SC Freiburg ausgerechnet vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern erstmal abgeebbt. "Der Lauf ist definitiv unterbrochen für den Moment mit den zwei Niederlagen", sagte der Trainer nach dem 0:3 (0:1) in der Conference League bei der AS Monaco: "Wichtig ist, dass wir solche Momente annehmen und uns verbessern, das ist die Chance. Es zeigt, was notwendig ist, um Spiele zu gewinnen. Gerade gegen bessere Gegner braucht es noch mehr."

Hoffenheim feiert "TSG-GOAT" Kramaric: "Er tut uns gut"

Ein Tor, zwei Vorlagen: Die Feier mit den Fans hatte sich Andrej Kramaric wahrlich verdient. Fast sechs Monate lang hatte der Kroate nicht mehr für die TSG Hoffenheim getroffen, nun war endlich der "alte Kramaric" zurück. "Das war ein schönes Gefühl, endlich auch zu Hause wieder mit den Fans zu feiern", sagte der 35-Jährige nach dem 3:0 (1:0) in der Europa League gegen Olympique Lyon.

Textgröße ändern: