English Woman's Journal - Kanada mit verletztem Davies zur WM - Fragezeichen bleiben

Kanada mit verletztem Davies zur WM - Fragezeichen bleiben


Kanada mit verletztem Davies zur WM - Fragezeichen bleiben
Kanada mit verletztem Davies zur WM - Fragezeichen bleiben / Foto: MICHAEL OWENS - SID

Der angeschlagene Topstar Alphonso Davies von Bayern München führt das Aufgebot von Co-Gastgeber Kanada bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Kapitän an. Chefcoach Jesse Marsch berief den Linksverteidiger wie erwartet in seinen 26er-Kader für das Turnier - wann der am Oberschenkel verletzte Davies erstmals mitwirken kann, ist allerdings offen.

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"Ich glaube nicht, dass er am 12. Juni schon ganz so weit sein wird, aber wir werden sehen", sagte Marsch zuletzt. Bei der Kaderbekanntgabe teilte der Verband nichts Neues zu Davies mit.

Kanada trifft an eben jenem 12. Juni in der Gruppe B zum Auftakt in Toronto auf Bosnien und Herzegowina. Es folgen die Duelle in Vancouver mit Katar (18. Juni) und der Schweiz (24. Juni). Zuvor stehen noch Vorbereitungsspiele gegen Usbekistan in Edmonton am Montag und gegen Irland in Montreal am Freitag an.

Davies, der sich am 6. Mai beim Halbfinal-Aus der Bayern in der Champions League gegen Paris Saint-Germain verletzt hatte und seit März 2025 nicht mehr für sein Heimatland gespielt hat, arbeitete zuletzt in der Reha in Europa. Am Sonntag wird er in Edmonton beim Team erwartet.

Der US-Amerikaner Marsch, 2021 glückloser Kurzzeit-Trainer bei RB Leipzig, setzt zudem vor allem auf seine Kreativstars Jonathan David (Juventus Turin) und Ismael Koné (Sassuolo Calcio). Daneben bietet der Kader eine Mischung aus jungen und erfahrenen Profis, die vornehmlich bei Klubs aus der Major League Soccer oder in Europa unter Vertrag stehen. "Diese Spieler spiegeln die Vielfalt der Gemeinschaften, Kulturen und Lebenswege wider, die dieses Land prägen. Sie sind entschlossen, furchtlos und stolz darauf, Kanada auf der Brust zu tragen", sagte Marsch.

Für Kanada ist es die dritte Endrunden-Teilnahme bei einer WM. 1986 und 2022 schieden die Kanadier jeweils nach drei Niederlagen in drei Vorrundenspielen aus.

Ch.McDonald--EWJ

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