English Woman's Journal - Becker schwärmt von Struff: "Nein, ich liebe ihn"

Becker schwärmt von Struff: "Nein, ich liebe ihn"


Becker schwärmt von Struff: "Nein, ich liebe ihn"
Becker schwärmt von Struff: "Nein, ich liebe ihn" / Foto: Alain JOCARD - SID

Boris Becker geriet regelrecht ins Schwärmen. "Wie authentisch ist denn der Struffi?", fragte der Eurosport-Experte nach den sachlichen ersten Einschätzungen des deutschen Dauerbrenners Jan-Lennard Struff nach dem Überraschungserfolg in Paris: "Nein, also ich liebe ihn. Und ich wünsche ihm auch für das nächste Match alles Gute."

Textgröße ändern:

Struff, der mit 36 Jahren im Herbst seiner Karriere ist und bislang eine schwierige Saison erlebt, hatte auf den womöglich befreienden Sieg gegen den Weltranglistenzehnten Alexander Bublik nicht mit der ganz großen, emotionalen Show reagiert. Vielmehr analysierte er sachlich und kündigte ruhig an, am Abend noch Essen gehen zu wollen.

Eine Stärkung hatte er sich nach 3:10 Stunden harter Arbeit gegen Bublik allemal verdient, Struffs Blick ging dabei direkt nach vorne. Auch gegen den portugiesischen Qualifikanten Jaime Faria rechnet er sich ohne Frage etwas aus. "Das ist ein sehr schwerer Gegner, mit dem ich letztes Jahr trainiert habe", sagte Struff: "Aber ich hoffe, ich kann den Schwung mitnehmen." Er habe auf jeden Fall "Bock".

Und der langjährige Davis-Cup-Spieler braucht auch weitere Punkte für die Weltrangliste. Er hat in der zweiten Hälfte der Saison viele Punkte zu verteidigen und will seine Position in den Top 100 festigen. "Ich glaube, jeder weiß immer über seine Punkte Bescheid", sagte Struff.

Zu sehr unter Druck setzen will er sich aber nicht. "Den Stress macht man sich nicht so gerne. Ich habe das schon jahrelang gemacht", sagte Struff: "Man muss einfach arbeiten, fokussiert sein, spielen."

K.McMillan--EWJ

Empfohlen

Tour: Philipsen siegt - Engelhardts Flucht nicht belohnt

Der bislang so bitterlich enttäuschende belgische Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen ersten Etappensieg bei der 113. Tour de France gefeiert, für die deutschen Radprofis erfüllte sich am Tag nach dem Drama um Florian Lipowitz der Traum vom ersten Tageserfolg seit fünf Jahren dagegen nicht. Während Philipsen im Spurt einer großen Gruppe nach 174,7 km in Voiron triumphierte, kam der deutsche Meister Felix Engelhardt bei einem mutigen Fluchtversuch nicht durch.

Ausfall bis Ende September: Torhüter Seimen fehlt Stuttgart

Der VfB Stuttgart muss ohne seinen neuen Stammtorhüter Dennis Seimen in die Saison der Fußball-Bundesliga starten. Wie der Champions-League-Teilnehmer am Mittwoch mitteilte, steht der 20-Jährige aufgrund einer Muskelverletzung bis mindestens Ende September nicht zur Verfügung. Seimen verletzte sich an der Oberschenkelrückseite. Auch Offensivspieler Justin Diehl zog sich eine Verletzung zu (Oberschenkelvorderseite) und fällt ebenso aus.

Hainer: "Menschenfänger" Klopp eine gute Lösung

Herbert Hainer hat sich als erster Vertreter des FC Bayern zur Personalie des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp geäußert - und das erwartete Engagement rundum begrüßt. "Es braucht jetzt Motivation, Aufbruch, Stimmung. Wir haben ja gute Fußballer und das muss alles geordnet werden. Und ich glaube, dass Jürgen Klopp absolut der Richtige ist", sagte Hainer am Mittwoch in München.

Ecker-Rosendahl und Henkel würdigen Trainer Osenberg

Für Leichtathletik-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl (79) war ihr verstorbener Trainer Gerd Osenberg weit mehr als ein versierter Übungsleiter. "Er konnte sehr gut auf den einzelnen Menschen eingehen – so, dass es einem Spaß gemacht hat, Leistungssport zu machen", sagte die zweimalige Goldmedaillengewinnerin von München 1972 im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Textgröße ändern: