English Woman's Journal - Indy 500: Schumacher wird 18. - Tausendstelentscheidung um Sieg

Indy 500: Schumacher wird 18. - Tausendstelentscheidung um Sieg


Indy 500: Schumacher wird 18. - Tausendstelentscheidung um Sieg
Indy 500: Schumacher wird 18. - Tausendstelentscheidung um Sieg / Foto: Hoch Zwei Photoagency - picture-alliance/HOCH ZWEI/SID

Mick Schumacher hat sich bei den turbulenten 500 Meilen von Indianapolis achtbar geschlagen, ein persönliches Top-Ergebnis allerdings knapp verpasst. Der 27-Jährige fuhr bei seiner ersten Teilnahme am legendären Ovalrennen auf den 18. Rang, die bislang beste Platzierung in seiner Rookie-Saison im IndyCar ist ein 17. Platz.

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Der Sieg beim wichtigsten Motorsportereignis der USA ging an den Schweden Felix Rosenqvist, der nach der 110. Ausgabe damit erstmals auf der berühmten Borg-Warner Trophy verewigt wird. Sein Vorsprung auf den Zweiten war mit 23 Tausendstelsekunden so gering wie nie zuvor bei diesem Klassiker, erst auf den allerletzten Metern zog er am US-Amerikaner David Malukas vorbei.

Schumacher schloss das Rennen allerdings als bester Neuling ab. Zudem war er auf den 200 Runden von den vier Piloten seines RLL-Rennstalls der zweitbeste: Nur Routinier Takuma Sato, der die Indy 500 schon zweimal gewonnen hat, landete als Zehnter vor Schumacher. Für den deutschen Motorsport war es ohnehin ein besonderes Rennen: Erstmals seit 103 Jahren nahm ein Deutscher am "Greatest Spectacle in Racing" teil.

Gestartet war Schumacher von Position 27, in den ersten Runden fiel er auf Rang 32 zurück, stabilisierte sich dann aber. In der Folge schieden einige Konkurrenten aus, auch deshalb rückte Schumacher vor, zur Rennhalbzeit war er auf Platz 23 von noch 28 Fahrern unterwegs.

Wenig später folgten die ersten Regentropfen und die dann durchaus übliche Rennunterbrechung nach 106 Runden. Kurz nach Freigabe des Rennens fielen die nächsten Tropfen, nach 116 Runden wurde das Rennen erneut neutralisiert - und als es wieder losging, flog der zweimalige Indy-500-Sieger Josef Newgarden ab und schlug hart in die Bande ein. Der Amerikaner konnte sein Auto verlassen, wirkte aber angeschlagen.

Nun begann die unübersichtliche Schlussphase, in der die unterschiedlichen Boxen-Strategien sichtbar wurden. Das Feld wurde immer wieder durchgemischt, Schumacher rutschte mitunter in die Top 10 und hielt auf der Strecke seine Position. Sein letzter Stopp warf ihn wieder aus den Top 20, Schumacher konnte sich von dort noch einmal verbessern - obwohl er kurz vor Schluss erstmals leicht die Bande touchierte.

R.Mcintosh--EWJ

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