English Woman's Journal - Boxen: Usyk verteidigt WM-Titel - jetzt wartet Kabayel

Boxen: Usyk verteidigt WM-Titel - jetzt wartet Kabayel


Boxen: Usyk verteidigt WM-Titel - jetzt wartet Kabayel
Boxen: Usyk verteidigt WM-Titel - jetzt wartet Kabayel / Foto: Khaled DESOUKI - SID

Box-Champion Alexander Usyk hat seinen WM-Titel an den Pyramiden von Gizeh mit viel Mühe erfolgreich verteidigt und den Weg für ein Duell mit Deutschlands Hoffnungsträger Agit Kabayel frei gemacht. Der ukrainische Schwergewichts-Star besiegte Kickbox-Ikone Rico Verhoeven nach einem technischen K.o. in der elften Runde.

Textgröße ändern:

Kabayel forderte Usyk noch am Ring direkt zum WM-Showdown auf. "Ich habe so lange auf diesen Kampf gewartet. Ich bin bereit, und ich glaube, Deutschland ist bereit für diesen Kampf. Lass es uns in einem deutschen Stadion machen. Ich denke, das wollen alle Fans", sagte Kabayel im Deutschland-Trikot. "Lass es uns machen, kein Problem", antwortete Usyk: "Ich bin bereit, Bruder."

Durch den 25. Sieg im 25. Profikampf behauptete der 39-jährige Usyk seinen WM-Gürtel nach Version des Weltverbandes WBC. Seine übrigen Titel der WBA und IBF hatten bei der freiwilligen Titelverteidigung nicht auf dem Spiel gestanden. Auf alle drei Titel schielt aber Kabayel, der als WBC-Interimsweltmeister ein Anrecht auf einen WM-Fight gegen Usyk besitzt und in Gizeh als Zuschauer am Ring weilte.

Wie der Bochumer jüngst verriet, peile er einen Kampf im kommenden Herbst an. Die Veranstalter der Riyadh Season, einer hochkarätigen Veranstaltungsserie aus Saudi-Arabien, hätten ihm Signale gegeben, wonach sie "gerne nach Deutschland kommen und den Kampf gegen Usyk finanzieren" würden. Für Kabayel wäre es der größte Fight seines Lebens. Er könnte zum ersten deutschen Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling werden.

Der klar favorisierte Usyk tat sich derweil gegen Verhoeven, der in der Kickbox-Szene ein Idol ist, unerwartet schwer. Verhoeven hatte bis dato lediglich einen regulären Boxkampf bestritten, hielt den Kampf aber lange offen. In der elften Runde ging der Niederländer nach einem Aufwärtshaken von Usyk dann aber zu Boden. Verhoeven machte zwar weiter, doch der Ringrichter brach ab.

"Ich fand, der Kampf wurde zu früh abgebrochen", sagte Verhoeven bei DAZN. Er sei aber "super stolz auf meine Leistung, und hoffentlich nimmt mich die Boxwelt als Boxer an". Usyk sprach von einem "harten Kampf".

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Tour: Philipsen siegt - Engelhardts Flucht nicht belohnt

Der bislang so bitterlich enttäuschende belgische Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen ersten Etappensieg bei der 113. Tour de France gefeiert, für die deutschen Radprofis erfüllte sich am Tag nach dem Drama um Florian Lipowitz der Traum vom ersten Tageserfolg seit fünf Jahren dagegen nicht. Während Philipsen im Spurt einer großen Gruppe nach 174,7 km in Voiron triumphierte, kam der deutsche Meister Felix Engelhardt bei einem mutigen Fluchtversuch nicht durch.

Ausfall bis Ende September: Torhüter Seimen fehlt Stuttgart

Der VfB Stuttgart muss ohne seinen neuen Stammtorhüter Dennis Seimen in die Saison der Fußball-Bundesliga starten. Wie der Champions-League-Teilnehmer am Mittwoch mitteilte, steht der 20-Jährige aufgrund einer Muskelverletzung bis mindestens Ende September nicht zur Verfügung. Seimen verletzte sich an der Oberschenkelrückseite. Auch Offensivspieler Justin Diehl zog sich eine Verletzung zu (Oberschenkelvorderseite) und fällt ebenso aus.

Hainer: "Menschenfänger" Klopp eine gute Lösung

Herbert Hainer hat sich als erster Vertreter des FC Bayern zur Personalie des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp geäußert - und das erwartete Engagement rundum begrüßt. "Es braucht jetzt Motivation, Aufbruch, Stimmung. Wir haben ja gute Fußballer und das muss alles geordnet werden. Und ich glaube, dass Jürgen Klopp absolut der Richtige ist", sagte Hainer am Mittwoch in München.

Ecker-Rosendahl und Henkel würdigen Trainer Osenberg

Für Leichtathletik-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl (79) war ihr verstorbener Trainer Gerd Osenberg weit mehr als ein versierter Übungsleiter. "Er konnte sehr gut auf den einzelnen Menschen eingehen – so, dass es einem Spaß gemacht hat, Leistungssport zu machen", sagte die zweimalige Goldmedaillengewinnerin von München 1972 im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Textgröße ändern: