English Woman's Journal - Kein Wunder: Heidenheim verliert und steigt ab

Kein Wunder: Heidenheim verliert und steigt ab


Kein Wunder: Heidenheim verliert und steigt ab
Kein Wunder: Heidenheim verliert und steigt ab / Foto: Jan-Philipp Strobel - picture-alliance/dpa/SID

Das Wunder ist ausgeblieben: Der 1. FC Heidenheim ist trotz einer Aufholjagd in den letzten Wochen aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt verlor zum Saisonabschluss gegen den FSV Mainz 05 verdient mit 0:2 (0:2) und ist nach drei Jahren wieder zweitklassig. Philipp Tietz brachte den FSV, für den es tabellarisch um nichts mehr ging, bereits in der 7. Minute in Führung. Nadiem Amiri erhöhte für das Team von Urs Fischer (43.).

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Der FCH hatte nach zuletzt zwölf Zählern aus sieben Spielen wieder Hoffnung im engen Abstiegskampf geschöpft. Doch letztendlich reichte es nicht. Klar ist, dass Schmidt (52) seinen Vertrag bis 2027 erfüllen und auch in der kommenden Saison Coach beim FCH sein wird - dann im 20. Jahr. Nach Sensationsplatz acht in der Premierensaison hatte sich der kleine Klub von der Ostalb im vergangenen Jahr in der Relegation noch gerettet.

Angesichts des jüngsten Aufwärtstrends war Schmidt vor dem Showdown bemüht, etwas Druck rauszunehmen. "Wir können nur gewinnen. Wir können nichts mehr verlieren", sagte er vor dem Anpfiff und forderte "eine leidenschaftliche Leistung".

Doch zunächst bestimmten die Gäste das Geschehen. 05-Coach Fischer hatte vor der Partie deutlich gemacht, dass es "keine Geschenke gibt. Wir sind nicht verantwortlich für die Situation der anderen." Entsprechend traten die Mainzer auch auf. Die Führung begünstigte allerdings die schläfrige FCH-Defensive, die Kacper Potulski gewähren ließ. Dessen Flanke musste Tietz nur noch über die Linie drücken. Der FSV-Angreifer hatte kurz darauf sogar die große Chance zum 2:0.

Heidenheim benötigte nach dem frühen Schock eine gewisse Zeit, um sich zu sammeln. Arijon Ibrahimovic (14.) verfehlte knapp das Ziel. Zudem parierte Daniel Batz einen Schuss von Eren Dinkci (23.). Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte jedoch Marvin Pieringer, der nur die Latte traf (29.).

Das spielerisch überlegene Mainz blieb jedoch stets gefährlich: Amiri hatte erst Pech bei einem Pfostentreffer (35.), ehe er nach Vorlage von Tietz die FCH-Abwehr und Batz lässig ausspielte und traf.

Der Nationalspieler hatte auch nach dem Wechsel bei einem Schuss ans Außennetz die erste Chance. Heidenheim riskierte nun mehr. Jan Schöppner köpfte an die Latte (51.). Viel mehr kam dann aber lange nicht. Mainz hätte sogar einige Male erhöhen können.

N.M.Shaw--EWJ

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