English Woman's Journal - Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four

Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four


Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four
Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four / Foto: Andreas Gora - picture-alliance/dpa/SID

Die Füchse Berlin haben nach einem packenden Krimi das Final Four in der Champions League erreicht und dürfen weiter vom ersten Titel in der Handball-Königsklasse träumen. Der deutsche Meister gewann das Rückspiel gegen Veszprem HC aus Ungarn im heimischen Fuchsbau mit 35:33 (32:31, 17:15) nach Siebenmeterwerfen und machte damit die knappe Niederlage aus dem Hinspiel (34:35) wett.

Textgröße ändern:

Welthandballer Mathias Gidsel war mit elf Treffern - darunter der entscheidende Siebenmeter - bester Werfer der Berliner, die als erstes Team das Ticket zum Finalturnier am 13. und 14. Juni in Köln lösten. Der überragende Däne hat nun 144 Treffer im Turnierverlauf erzielt - und übertrumpfte damit den Rekord seines Landsmannes Mikkel Hansen (141 Tore 2015/16 für Paris Saint-Germain).

Nationalspieler Tim Freihöfer kam auf acht Tore, dazu brillierte auch Torhüter Dejan Milosavljev mit zwölf Paraden im Spiel und einem gehaltenen Siebenmeter. Nils Lichtlein, Freihöfer und Tobias Gröndahl waren die weiteren erfolgreichen Schützen der Berliner von der Siebenmeter-Linie.

Berlins Trainer Nicolej Krickau hatte ein "brutales Spiel" erwartet - und es sollte genau das werden. Berlin, das in der Gruppenphase beide Spiele gegen die Ungarn gewonnen hatte, erwischte den viel besseren Start, führte früh mit 5:1 und kurz vor der Halbzeit gar mit sechs Toren (17:11), ehe sich Veszprem mit einem 4:0-Lauf in die Pause rettete.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, sowohl Berlin als auch Veszprem hatten die Entscheidung in den letzten zehn Sekunden der regulären Spielzeit in der Hand. Es ging ins Siebenmeterwerfen - und Gidsel brachte den Fuchsbau zum Beben.

Die Sehnsucht in der Hauptstadt ist groß. Vor dreieinhalb Wochen haben die Berliner den DHB-Pokal gewonnen, sie wurden in der vergangenen Saison erstmals deutscher Meister, haben schon den Weltpokal stemmen dürfen - doch der Triumph in der Königsklasse fehlt. Im vergangenen Jahr scheiterten sie erst im Endspiel am SC Magdeburg, der am Donnerstag (18.45 Uhr/Dyn und DAZN) nach dem 35:28 vergangene Woche bei Pick Szeged mit einem deutlichen Vorsprung in das entscheidende Viertelfinal-Rückspiel geht.

T.Wright--EWJ

Empfohlen

Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu

Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann ist überzeugt, dass Alexander Zverev nach dem French-Open-Triumph und dem Finaleinzug in Wimbledon in den nächsten Monaten noch mehr erreichen kann. "Ich sehe ihn auf den etwas schnelleren Hartplätzen extrem stark", sagte Kohlmann im ran-Interview: "Ich traue ihm absolut zu, dass er dort nicht nur mithalten, sondern Sinner und Alcaraz auch schlagen kann."

Lewandowski mit Niederlage beim Debüt gegen Messi-Klub

Das Debüt von Robert Lewandowski in den USA ist schiefgegangen. Bei seiner ersten Partie in der Major League Soccer (MLS) blieb der einstige Starstürmer von Bayern München und Borussia Dortmund ohne Treffer für Chicago Fire und musste eine 2:3 (1:1)-Niederlage gegen Inter Miami hinnehmen. Das Team aus Florida trat ohne seinen Superstar Lionel Messi an, der nach dem verlorenen WM-Finale mit Argentinien gegen Spanien (0:1 n.V.) noch im Urlaub ist.

7er-Rugby: Wolfpack greift nach zweitem EM-Titel

Den Heimsieg veredeln, die Titelsammlung erweitern: Die deutsche 7er-Rugby-Nationalmannschaft reist nach dem überzeugenden Triumph von Hamburg mit großem Selbstvertrauen nach Split. In Kroatien greift das "Wolfpack" ab Freitag beim entscheidenden zweiten Turnier der Europameisterschaft nach dem Gesamtsieg. Die Chancen auf den zweiten Titel nach 2019 stehen gut.

Pedersen sauer: "Kämpferischster Fahrer? Witzlos"

Über den Trostpreis konnte sich Mads Pedersen so gar nicht freuen. Als kämpferischster Fahrer war der dänische Star des deutschen Teams Lidl-Trek nach der 17. Etappe der Tour de France ausgezeichnet worden. Doch die Goldene Startnummer kam für Pedersen einer gleichfarbigen Ananas gleich.

Textgröße ändern: