English Woman's Journal - Nur Pogacar ist besser: Lipowitz Zweiter in der Romandie

Nur Pogacar ist besser: Lipowitz Zweiter in der Romandie


Nur Pogacar ist besser: Lipowitz Zweiter in der Romandie
Nur Pogacar ist besser: Lipowitz Zweiter in der Romandie / Foto: João Matos - SID

Deutschlands Radstar Florian Lipowitz hat seine starke Form unterstrichen und die nächste anspruchsvolle Rundfahrt als Zweiter beendet. Der letztjährige Tour-Dritte von Red Bull-Bora-Hansgrohe verteidigte bei der Tour de Romandie durch den französischsprachigen Teil der Schweiz auf der fünften und letzten Etappe seinen zweiten Gesamtrang hinter Dominator Tadej Pogacar.

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Auf dem schwierigen Teilstück am Sonntag über 178,2 km von Lucens nach Leysin ärgerte Lipowitz den Weltmeister ein weiteres Mal. Auf dem 14,3 Kilometer langen und durchschnittlich 5,9 Prozent steilen Schlussanstieg fuhren die beiden besten Fahrer der Rundfahrt vorneweg, Lipowitz setzte dabei mehrere Attacken, die allerdings verpufften. Auf den letzten Metern zog Pogacar (UAE Emirates-XRG) am Deutschen vorbei und sicherte sich bei seinem Romandie-Debüt den vierten Tagessieg. Lipowitz folgte drei Sekunden dahinter und holte zum dritten Mal Platz zwei.

"Florian attackiert zuerst, er hat einen guten Job gemacht", lobte der Slowene seinen deutschen Verfolger: "Zum Glück konnte ich am Hinterrad bleiben. Er hat sehr früh attackiert. Es war ein harter Kampf bis zur Ziellinie." Im Gesamtklassement lag Lipowitz letztlich 42 Sekunden hinter Pogacar.

Es sei ein "sehr gutes Gefühl, wenn man an Pogis Hinterrad dranbleiben kann – auch wenn es nicht ganz gereicht hat", hatte Lipowitz am Samstag nach seinem zweiten Rang bei der Königsetappe am ZDF-Mikrofon gesagt und schon hoffnungsvoll Richtung Sommer mit dem Highlight Tour de France geblickt: "Das gibt auf jeden Fall Zuversicht für die kommenden Wochen. Wenn wir weiter so arbeiten, dann läuft das."

Der Ulmer Lipowitz (25) hatte erst im April mit dem zweiten Gesamtrang bei der Baskenland-Rundfahrt starke Frühform bewiesen. Damals musste er sich in Abwesenheit des amtierenden Weltmeisters und viermaligen Tour-Siegers Pogacar nur dem 19 Jahre alten Ausnahmetalent Paul Seixas (Frankreich/Decathlon - CMA CGM) geschlagen geben müssen.

Im teaminternen Vergleich mit dem belgischen Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel bewies Lipowitz abermals seine Verlässlichkeit bei Rundfahrten. 2024 bereits hatte er bei der Tour de Romandie als Gesamtdritter aufhorchen lassen. 2025 folgten Platz zwei bei Paris-Nizza, Rang vier bei der Baskenland-Rundfahrt und Platz drei bei der Dauphiné - und natürlich Rang drei bei der Tour de France. In diese Saison war Lipowitz als Dritter bei der Katalonien-Rundfahrt im März gestartet.

D.Findlay--EWJ

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