English Woman's Journal - Snooker-WM: O'Sullivan schon raus - Iraner schlägt Trump

Snooker-WM: O'Sullivan schon raus - Iraner schlägt Trump


Snooker-WM: O'Sullivan schon raus - Iraner schlägt Trump

Snooker-Ikone Ronnie O'Sullivan ist im Achtelfinale der Weltmeisterschaft nach einem epischen Duell voller dramatischer Wendungen ausgeschieden. Der 50-Jährige unterlag am Montag dem viermaligen Weltmeister John Higgins aus Schottland im "Deciding Frame" 12:13. Der Engländer O'Sullivan, der mit 6:2 und 9:4 zwischenzeitlich klar geführt hatte, war im Crucible Theatre in Sheffield auf der Jagd nach seinem achten WM-Titel.

Textgröße ändern:

"John hat gut gespielt und den Sieg verdient. Wenn er so weiterspielt, hat er gute Chancen auf die Meisterschaft", räumte O'Sullivan fair am BBC-Mikrofon ein. Bezüglich seiner eigenen Zukunft im Snooker erklärte "The Rocket": "Ich habe das Gefühl, dass mir das Spiel Spaß macht und ich in diesem Monat besser spiele als in den letzten Jahren, aber ich habe einfach zu viele Kugeln vergeben. Es war Druck da, und ich habe mich sehr verkrampft, vielleicht weil ich schon länger keine solchen Matches mehr gespielt habe."

Für Aufsehen sorgte am späten Montagabend Hossein Vafaei. Der Iraner besiegte den Weltranglistenersten Judd Trump aus England ebenfalls dramatisch mit 13:12. Für den 31-jährigen Vafaei ist es ein sportlich höchst erfolgreiches, aber persönlich schwieriges Turnier, in Gedanken ist er in der Heimat. "Es ist derzeit sehr schwer, Iraner zu sein", sagte Vafaei vor dem Vergleich mit Trump: "Es ist, als würde man zehn Menschen auf den Schultern tragen. Das ist sehr schwer."

Neben O'Sullivan und Trump, Weltmeister von 2019, hat auch Mark Selby den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Der viermalige Weltmeister aus England unterlag dem Weltranglistenzehnten Wu Yize 11:13. Der Chinese muss in der Runde der letzten acht nun gegen Vafaei ran. Yizes Landsmann Zhao Xintong steht ebenfalls im Viertelfinale, in diesem muss der Titelverteidiger gegen den Weltranglistenachten Shaun Murphy (England) antreten.

R.Sutherland--EWJ

Empfohlen

Wegen Klopp: DFB lädt zu PK

Das Warten hat ein Ende: Jürgen Klopp wird wie erwartet am Freitag als Bundestrainer vorgestellt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lud am Donnerstag für 11.00 Uhr zu einer "hybriden Pressekonferenz" am Frankfurter DFB-Campus, allerdings noch ohne den konkreten Anlass zu nennen. Der Hintergrund nach SID-Informationen: Die Verbandsgremien, die dem Deal zustimmen müssen, kommen erst noch zusammen.

Medien: Weltmeister Rodri zu Real Madrid?

Der Weltmeister-Kapitän bald ein "Königlicher"? Offenbar ist Real Madrid an einer Verpflichtung von Rodri interessiert. Nach Berichten verschiedener Medien soll Real intensiv um den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler werben, der noch bis 2027 bei Manchester City unter Vertrag steht und dort nach Wunsch des Klubs verlängern soll.

Popp traut BVB den Weg in die Bundesliga zu

Alexandra Popp sieht bei Borussia Dortmund beste Voraussetzungen für den langfristigen Aufstieg des Frauenfußballs. Die frühere Nationalmannschaftskapitänin lobte im Interview mit den Ruhr Nachrichten die professionellen Strukturen beim Regionalligisten und traut dem BVB den Weg in die Bundesliga zu.

Bild: Millionenspende für Klopp

Eine millionenschwere Ablöse ist es nicht, dafür aber offenbar eine großzügige Spende im siebenstelligen Bereich. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) löst seinen Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp angeblich gegen eine Zahlung von einer Million Euro bei dessen Arbeitgeber Red Bull ab. Die Zahlung soll als Spende an die Konzern-Stiftung "Wings for Life" fließen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Der DFB wollte den Vorgang auf Anfrage nicht kommentieren.

Textgröße ändern: