English Woman's Journal - Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt

Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt


Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt
Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt / Foto: STEFANO RELLANDINI - SID

Italien hat den nächsten WM-GAU vorerst abgewendet und sich ins Endspiel um ein Ticket für die Endrunde in Nordamerika gekämpft. Die Squadra Azzurra setzte sich im Playoff-Halbfinale in Bergamo mit Mühe 2:0 (0:0) gegen Nordirland durch und kann sich am Dienstag erstmals seit 2014 für die WM qualifizieren. Das Team von Trainer Gennaro Gattuso muss im Kampf um eine Teilnahme am XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nun auswärts in Wales oder Bosnien und Herzegowina ran.

Textgröße ändern:

Die stolze Fußballnation hatte die Endrunden 2018 in Russland und 2022 in Katar verpasst, seit dem vierten WM-Triumph 2006 in Deutschland haben die Italiener kein K.o.-Spiel mehr bestritten. Zumindest am Donnerstag wendeten die Südeuropäer das nächste Qualifikations-Debakel durch die Treffer von Sandro Tonali (56.) und Moise Kean (80.) ab. Nordirland hingegen muss weiter auf die erste WM-Teilnahme seit 1986 warten.

Gattuso hatte den immensen Druck auf die Italiener nicht geleugnet und vom "wichtigsten Spiel" seiner Karriere gesprochen. Gegen die kompakten Nordiren tat sich sein Team aber extrem schwer, ehe Tonali mit einem wuchtigen Abschluss aus dem Rückraum den Bann brach.

Weiter von der WM träumen darf auch Starangreifer Robert Lewandowski mit Polen. Der langjährige Bundesligaprofi vom FC Barcelona setzte sich mit seinem Team 2:1 (0:1) gegen Albanien durch und traf dabei zum zwischenzeitlichen 1:1 (63.). Piotr Zielinski (73.) drehte die Partie zugunsten der Polen, die nun in Schweden antreten müssen. Die Skandinavier, die sich über die Nations League für die Playoffs qualifiziert haben, bezwangen in Valencia dank eines Dreierpacks von Arsenal-Angreifer Viktor Gyökeres (6., 51., 73./Foulelfmeter) die Ukraine mit 3:1 (1:0).

Die Türkei muss unterdessen am Dienstag im Kosovo ran. Das Team um Kapitän Hakan Calhanoglu hatte sich am frühen Abend mit 1:0 (0:0) gegen Rumänien durchgesetzt und hofft auf die erste WM-Teilnahme seit 24 Jahren. Der Kosovo zog am Abend durch ein überraschendes 4:3 (1:2) in der Slowakei nach.

Dänemark gab sich gegen Nordmazedonien keine Blöße und gewann dank einer starken zweiten Halbzeit mit 4:0 (0:0). Gegner am Dienstag ist Tschechien oder Irland.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Nach Bayern-K.o.: Real siegt wieder - Camavinga ausgepfiffen

Nach dem Aus gegen Bayern München in der Champions League ist Real Madrid erstmals nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg wieder als Gewinner vom Platz gegangen. In Spaniens La Liga lösten die Königlichen ihre Pflichtaufgabe gegen Abstiegskandidat Deportivo Alavés mit 2:1 (1:0) - und hielten damit Resthoffnungen auf immerhin einen Titel in dieser Saison am Leben. Dass der Frust ob des K.o. gegen Bayern bei den Real-Fans aber noch längst nicht verdaut ist, bekam Eduardo Camavinga zu spüren.

Pokalfinale verpasst: Kempf und Como verspielen Sieg über Inter

Der italienische Überraschungs-Klub Como 1907 hat in einem dramatischen Spiel seinen ersten Einzug ins Finale der Coppa Italia verpasst. Mit dem früheren deutschen U21-Nationalspieler Marc Oliver Kempf in der Startelf verspielten die Lombarden im Rückspiel beim großen Nachbarn Inter Mailand eine 2:0-Führung und verloren mit 2:3 (1:0).

Ex-Meister Leicester stürzt in die 3. Liga ab

Der ehemalige englische Fußball-Meister Leicester City muss genau zehn Jahre nach seinem sensationellen Titelgewinn erneut den bitteren Gang in die Drittklassigkeit antreten. Die "Füchse", die erst 2025 aus der Premier League abgestiegen waren, kamen am drittletzten Spieltag der Championship gegen Hull City nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und können die Abstiegszone damit nicht mehr verlassen.

Nowitzki in Hall of Fame der FIBA aufgenommen

Deutschlands Basketball-Ikone Dirk Nowitzki ist feierlich in die Hall of Fame des Weltverbandes FIBA aufgenommen worden. Bei der Zeremonie am Dienstagabend in Berlin erhielt der NBA-Champion von 2011 neben sieben weiteren Größen des Sports seinen Platz in der Ruhmeshalle. Er ist damit der zweite Deutsche nach Detlef Schrempf.

Textgröße ändern: