English Woman's Journal - Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS

Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS


Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS
Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS / Foto: SEBASTIEN BOZON - SID

Der senegalesische Fußballverband zieht nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof. "Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigt den Eingang einer Berufung des senegalesischen Fußballverbands gegen den afrikanischen Fußballverband und den königlichen marokkanischen Fußballverband", hieß es in einer Mitteilung des in der Schweiz ansässigen CAS am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Der FSF geht in Berufung, nachdem Afrikas Fußballverband (CAF) in der vergangenen Woche das von Tumulten überschattete Finale des Afrika-Cups 2025 neu gewertet, Senegal den Titel nachträglich aberkannt und ihn Finalgegner Marokko zugesprochen hatte. Hintergrund der Entscheidung war das chaotische Endspiel vom 18. Januar in Rabat, das kurz vor dem Abbruch gestanden hatte.

Nach einem späten Elfmeterpfiff für Marokko hatten Senegals Spieler aus Protest den Platz zwischenzeitlich verlassen; erst nach längerer Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Brahim Diaz vergab den Strafstoß, in der Verlängerung traf Pape Gueye (94.) zum 1:0-Endstand für Senegal. Die CAF wertete das Verhalten der senegalesischen Spieler vor dem Diaz-Strafstoß als Verstoß gegen die Artikel 82 und 84 und gab einem Einspruch des marokkanischen Verbandes statt.

Der CAS kündigte eine möglichst zeitnahe, aber sorgfältige Entscheidung an. "Wir verstehen, dass Teams und Fans gespannt auf die endgültige Entscheidung warten, und wir werden sicherstellen, dass das Schiedsverfahren so zügig wie möglich durchgeführt wird, wobei das Recht aller Parteien auf ein faires Verfahren gewahrt bleibt", sagte CAS-Generaldirektor Matthieu Reeb.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Klopp tritt an - mit vollem Terminkalender

Um 11.00 Uhr beginnt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Ära des Bundestrainers Jürgen Klopp eine neue Zeitrechnung. Der 59-Jährige wird in der Frankfurter Verbandszentrale als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt, der nach dem neuerlichen WM-Desaster zurückgetreten ist. Auf Klopp wartet ein voller Terminkalender, für den Neuaufbau bleibt wenig Zeit.

Kanu-Cheftrainer nach WM-Entscheidung: "Wurden verarscht"

Der deutsche Cheftrainer Thomas Apel hat nach der WM-Entscheidung der Slalomkanuten im Kajak-Einer deutliche Kritik an der Jury des Weltverbandes ICF geübt. "Ich muss auf Deutsch gesagt feststellen: Wir wurden verarscht. Wir wurden einer Medaillenchance beraubt", sagte Apel nach dem vierten Tag der WM im amerikanischen Oklahoma City.

Trotz wütender Fans: Dodgers besuchen Trump im Weißen Haus

Trotz heftiger Kritik zahlreicher Fans sind die Los Angeles Dodgers der Einladung ins Weiße Haus gefolgt. Am Donnerstag (Ortszeit) überreichte Mark Walter, Besitzer des Baseball-Champions, US-Präsident Donald Trump einen personalisierten Meisterschaftsring und ein Trikot mit der Nummer 47. Die Dodgers hatten im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nacheinander die World Series der Major League Baseball (MLB) gewonnen.

"Hoffe, es geht gut": Seixas fürchtet Fanmassen in Alpe d'Huez

Frankreichs Radsport-Wunderkind Paul Seixas hat bei seiner Tour-Premiere im legendären Hexenkessel von Alpe d'Huez Angst vor der überbordenden Zuneigung seiner Landsleute. "Das wird unglaublich. Aber es werden sehr viele Zuschauer da sein. Ich hoffe, dass ich am Anstieg nicht stürze", sagte der 19-Jährige: "Wir haben ja gesehen, dass es ziemlich gefährlich sein kann. Ich hoffe, alles geht gut."

Textgröße ändern: