English Woman's Journal - Snooker: O'Sullivan knackt Rekord für höchstes Break

Snooker: O'Sullivan knackt Rekord für höchstes Break


Snooker: O'Sullivan knackt Rekord für höchstes Break
Snooker: O'Sullivan knackt Rekord für höchstes Break / Foto: PETER PARKS - SID

Snooker-Rekordweltmeister Ronnie O'Sullivan hat die Bestmarke für das höchste Break der Geschichte geknackt. "The Rocket" sorgte im Eröffnungsframe im Viertelfinale der World Open gegen den Waliser Ryan Day mit einer Punktzahl von 153 für ungläubiges Staunen unter den Zuschauern im chinesischen Yushan. Den bisherigen Rekord auf Profi-Niveau hatte der Schotte Jamie Burnett 2004 mit einer 148 erzielt.

Textgröße ändern:

"Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die mir Nachrichten geschickt und mir zu den 153 Punkten gratuliert haben", sagte O'Sullivan in einem auf X geposteten Video am Freitagmorgen. "Das war ein ziemlich cooler Moment, ich bin unglaublich froh, dass ich das geschafft habe."

Gemeinhin gilt im Snooker eine Punktzahl von 147 (ein Maximumbreak) in einem Satz (auch Frame genannt) als maximal erreichbar. Dabei werden rote Kugeln abwechselnd zu der höchstwertigen schwarzen Kugel gelocht. Während die roten Kugeln in den Taschen verbleiben, werden farbige zurück auf dem Tisch platziert - solange, bis keine roten mehr übrig sind und auch die Farben endgültig gelocht werden.

O'Sullivans 153 Punkte entsprechen daher einem Sonderfall, begünstigt durch eine ungewöhnliche Free-Ball-Situation. Da der 50-Jährige zu Beginn des Satzes eine zusätzliche farbige Kugel versenken durfte, schraubte er das Punktelimit über die gängigen 147.

Obwohl es seit der Gründung der World Professional Billiards and Snooker Association (WPBSA) 1968 kaum einen Rekord gibt, den "The Rocket" in seiner 34-jährigen Karriere noch nicht hält, kratzte er sich beim Blick auf den Punktestand ungläubig am Kopf. Neben sieben Weltmeistertiteln und den meisten Turniersiegen überhaupt erreichte er als erster Spieler die Schallmauer von 1000 Century-Breaks, also einem Break mit mindestens 100 Punkten. Zudem hält der Engländer sowohl den Rekord für das schnellste als auch die meisten Maximumbreaks.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Mit Klopp: Auch Mertesacker kommt zum DFB

Neues sportliches Führungstrio beim Deutschen Fußball-Bund (DFB): Neben dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Rudi Völler gehört auch Per Mertesacker der neuen Riege der Bosse an. Der Weltmeister von 2014 folgt übereinstimmenden Medienberichten von RTL/ntv und Sky zufolge auf den zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig und erhält als Geschäftsführer Sport wie Klopp einen Vertrag bis 2030.

Nach WM-Finale: Otamendi beendet Nationalmannschaftskarriere

Vier Tage nach dem verlorenen WM-Finale hat Nicolás Otamendi seinen Rücktritt aus der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Der 38 Jahre alte Innenverteidiger, Weltmeister von 2022, schrieb in den Sozialen Medien: "Ich verabschiede mich mit dem guten Gefühl, alles gegeben zu haben." Otamendi war am Sonntag in East Rutherford beim 0:1 n.V. im Endspiel gegen Spanien kurz vor der Pause ins Spiel gekommen.

Klopp tritt an - mit vollem Terminkalender

Um 11.00 Uhr beginnt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Ära des Bundestrainers Jürgen Klopp eine neue Zeitrechnung. Der 59-Jährige wird in der Frankfurter Verbandszentrale als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt, der nach dem neuerlichen WM-Desaster zurückgetreten ist. Auf Klopp wartet ein voller Terminkalender, für den Neuaufbau bleibt wenig Zeit.

Kanu-Cheftrainer nach WM-Entscheidung: "Wurden verarscht"

Der deutsche Cheftrainer Thomas Apel hat nach der WM-Entscheidung der Slalomkanuten im Kajak-Einer deutliche Kritik an der Jury des Weltverbandes ICF geübt. "Ich muss auf Deutsch gesagt feststellen: Wir wurden verarscht. Wir wurden einer Medaillenchance beraubt", sagte Apel nach dem vierten Tag der WM im amerikanischen Oklahoma City.

Textgröße ändern: