English Woman's Journal - Nach Aufholjagd: DSV-Duo auf Platz vier im Single Mixed

Nach Aufholjagd: DSV-Duo auf Platz vier im Single Mixed


Nach Aufholjagd: DSV-Duo auf Platz vier im Single Mixed
Nach Aufholjagd: DSV-Duo auf Platz vier im Single Mixed / Foto: Roman Koksarov - IMAGO/SID

Die deutsche Single-Mixed-Staffel hat beim Biathlon-Weltcup in Otepää das Podest verpasst, mit einer Aufholjagd aber zumindest den wichtigen fünften Platz in der Nationenwertung der Frauen verteidigt. Beim überlegenen Tagessieg von Norwegen (0 Strafrunden + 8 Nachlader) belegten Justus Strelow und Vanessa Voigt am Sonntag nach drei Strafrunden und 17 Nachladern Rang vier (+2:09,9 Minuten).

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"Das war mit Abstand das schlechteste Rennen, das ich jemals gemacht habe", sagte Strelow, der dem Duo gleich alle drei Strafrunden einhandelte, am ARD-Mikrofon: "Vanessa hat es extrem stark gemacht." Das Rennen sei "sehr hektisch" gewesen, ergänzte Voigt: "Alles in allem hat es doch Spaß gemacht."

Im Rennen um den sechsten Startplatz bei den Frauen in der kommenden Saison liegt Deutschland (5298 Punkte) zwei Rennen vor Schluss 124 Punkte vor Finnland (1+15/+1:45,7), das im Single Mixed hinter Norwegen und Schweden (3+13/+1:38,1) den dritten Platz belegte. Nur die ersten fünf Nationen der Wertung erhalten sechs Startplätze im kommenden Winter, weitere Zähler werden in der Mixed-Staffel am Nachmittag (14.40 Uhr/ARD und Eurosport) und am Donnerstag im Sprint beim Weltcup-Finale am legendären Holmenkollen in Oslo vergeben.

Für Strelow begann das Rennen denkbar schlecht. Nach einem Sturz auf der ersten Runde handelte er dem Duo des Deutschen Skiverbandes (DSV) bei seinen ersten zwei Schießeinlagen ganze drei Strafrunden ein. Mit zwei weiteren Nachladern hielt Voigt den Schaden vorerst in Grenzen und übergab an Position 18 liegend wieder an Strelow.

Doch die Probleme von Strelow, auf dem Papier der beste deutsche Schütze, setzten sich fort. Mit jeweils drei weiteren Nachladern beim Liegend- und Stehendanschlag verhinderte er nur mit Mühe die nächsten Strafrunden. Im Anschluss kämpfte dann auch Voigt beim letzten Schießen, führte ihre Mannschaft aber dennoch auf Platz vier.

K.Marshall--EWJ

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