English Woman's Journal - Hecking verpasst perfekten Einstand

Hecking verpasst perfekten Einstand


Hecking verpasst perfekten Einstand
Hecking verpasst perfekten Einstand / Foto: Oliver Zimmermann - IMAGO/foto2press/SID

Ein Punkt zum Einstand - doch der VfL Wolfsburg hat beim Debüt seines neuen Trainers Dieter Hecking den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. Bei der Rückkehr Heckings, der für den zuvor entlassenen Daniel Bauer verpflichtet worden war, kam der VfL bei der TSG Hoffenheim zwar zu einem 1:1 (0:0), kassierte kurz vor Schluss aber den Gegentreffer. Damit stehen die Wölfe weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga und drei Punkte hinter Relegationsplatz 16.

Textgröße ändern:

Konstantinos Koulierakis (64.) hatte Wolfsburg Mitte der zweiten Halbzeit in Führung gebracht, Grischa Prömel (83.) rettete der TSG spät einen Punkt. Als Tabellendritter liegen die Kraichgauer weiterhin auf Champions-League-Kurs, die Gäste blieben derweil zum neunten Mal hintereinander ohne Dreier.

Hecking hatte im Vorfeld angekündigt, "alles dafür tun, dass die Mannschaft die Energie und den Glauben an sich hat, Spiele gewinnen zu können – warum nicht auch in Hoffenheim?" Zwischen 2013 und 2016 hatte der 61-Jährige mit dem VfL den DFB-Pokal und den Supercup gewonnen, mit der Realität Abstiegskampf hatten seine Schützlinge in Sinsheim aber zunächst ihre Probleme.

Hoffenheim kontrollierte die Partie vor 26.252 Zuschauern von Beginn an, Innenverteidiger Ozan Kabak ließ in der Anfangsphase gleich drei Kopfballmöglichkeiten ungenutzt (6., 9., 17.). "Rückhalt muss man sich verdienen!", hatte der auffallend ruhige Wolfsburger Anhang auf ein großes Banner geschrieben, Torgefahr allerdings ließ ihr Herzensklub nicht ansatzweise erkennen.

Mit verschränkten Armen beobachtete Hecking stattdessen, wie sich sein Team in der Defensive abmühte, Keeper Kamil Grabara verhinderte gegen Wouter Burger (26.) den Rückstand. Im Anschluss flaute die Partie etwas ab, bevor Fisnik Asllani Wolfsburgs Torhüter zur nächsten Rettungstat zwang (40.). Das torlose Remis zur Pause war aus Sicht der Gäste schmeichelhaft, auch wenn die Abwehrleistung insgesamt stabil war.

In die zweite Hälfte starteten beide Teams ohne personelle Wechsel, und auch das Geschehen spielte sich erneut überwiegend in der Wolfsburger Hälfte ab. Jedoch taten sich die Hausherren nun schwer, klare Chancen herauszuspielen - und wurden urplötzlich bestraft: Nach einer Ecke köpfte Koulierakis wie aus dem Nichts zur Wolfsburger Führung ein.

Hoffenheim bemühte sich um eine sofortige Antwort, Prömel hatte sie.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

"Im Moment nicht dazu bereit": Guardiola sagt Italien ab

Pep Guardiola wird nicht der neue Nationaltrainer Italiens. Das berichten verschiedene Medien. Nach intensiven Bemühungen der Verbandsbosse um Paolo Maldini lehnte der katalanische Starcoach das Angebot des viermaligen Weltmeisters ab, wie unter anderem Sky Sport Italia berichtete. Die Absage erfolgte demnach aus rein persönlichen und familiären Gründen.

Klopp öffnet vielen Spielern die Tür

Jürgen Klopp erwartet von seinen Nationalspielern volle Einsatzbereitschaft. "Wer Gas gibt, wird mit mir viel Spaß haben", sagte der neue Fußball-Bundestrainer bei seiner Vorstellung am Freitag in Frankfurt/Main.

De la Fuente über argentinische Aggressionen: "Inakzeptabel"

Spaniens Weltmeistertrainer Luis de la Fuente hat das Verhalten mehrerer argentinischer Spieler und von Teilen des Trainerstaffs nach dem WM-Finale als "inakzeptabel" bezeichnet. "In dem Moment habe ich es gar nicht mitbekommen. Ich habe gefeiert und meine Mitspieler umarmt", sagte de la Fuente im spanischen Fernsehen: "Aber auf jeden Fall ist das unerträglich, inakzeptabel, das darf nicht sein."

"Messias oder bloße Kosmetik?" Klopps erste PK unter Beobachtung

Jürgen Klopps erster Auftritt als Fußball-Bundestrainer hat auch im Ausland mächtig Interesse hervorgerufen. In der Schweiz und Österreich tickerten mehrere Medien die Pressekonferenz am Freitagvormittag in Frankfurt am Main live, auch in Klopps früherer Wahlheimat England schaute die Presse ganz genau hin. Für die meiste Aufregung sorgte Klopps Ansage: "Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg!"

Textgröße ändern: