English Woman's Journal - Kofane trifft: Bayer pirscht sich an Königsklasse heran

Kofane trifft: Bayer pirscht sich an Königsklasse heran


Kofane trifft: Bayer pirscht sich an Königsklasse heran
Kofane trifft: Bayer pirscht sich an Königsklasse heran / Foto: Claus Bergmann - Imago/SID

Trend gedreht und Tuchfühlung wiederhergestellt: Bayer Leverkusen hat sich mit einem Auswärtssieg in Hamburg an die Champions-League-Plätze herangepirscht. Das Team von Trainer Kasper Hjulmand entschied das Nachholspiel beim HSV am Mittwochabend verdient mit 1:0 (0:0) für sich und hat als Sechster nun nur noch drei Punkte Rückstand auf die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart.

Textgröße ändern:

Christian Kofane (73.) traf für die zuletzt wenig schwungvolle Werkself, die im Volksparkstadion vor 57.000 Zuschauern geduldig ihren Job erledigte. Der HSV muss nach der zweiten Heimniederlage binnen weniger Tage wieder vermehrt nach unten schauen. Das Polster des Teams von Trainer Merlin Polzin auf den Relegationsplatz 16 beträgt vier Zähler.

50 Tage nach dem ursprünglichen Termin - die Partie war aufgrund von Sicherheitsbedenken nach schwerem Frost verschoben worden - boten beide Mannschaften dem Publikum eine insgesamt durchwachsene Partie. Dabei hatten sich sowohl der HSV als auch die Rheinländer vorgenommen, die Rückschläge vom Wochenende vergessen zu machen. Die zuvor so heimstarken Hanseaten hatten gegen Leipzig ein 1:2 kassiert, Leverkusen war gegen Mainz nicht über ein 1:1 hinausgekommen.

"Wir werden mit Energie reingehen", sagte Polzin im Vorlauf, ansteigenden Druck nach den Erfolgen der direkten Konkurrenten ließ er nicht an sich herankommen. Mit dem Engagement seines Teams konnte er in den Anfangsminuten zufrieden sein - mit der defensiven Ordnung eher nicht. Leverkusen wurde schnell gefährlich, erst per Kopf durch den 18 Jahre alten Startelfdebütanten Montrell Culbreath (8.). Dann setzte Martin Terrier eine Direktabnahme an den Querbalken (13.).

Die Gäste, die aufgrund muskulärer Probleme auf ihren Torjäger Patrik Schick verzichten mussten, drängten den HSV nun tief in die eigene Hälfte. Nach einem Foul von HSV-Ersatzkapitän Nicolai Remberg an Ibrahim Maza an der Strafraumgrenze zeigte Schiedsrichter Sören Storks dann auf den Elfmeterpunkt. Doch der VAR schaltete sich ein und korrigierte auf Freistoß, der nichts einbrachte (15.). Danach flachte die Begegnung spürbar ab.

Leverkusen fehlten auch in der zweiten Hälfte wie beim Kopfball von Edmond Tapsoba immer ein paar Zentimeter (54.) zur Führung. Der HSV, der durch Remberg mal einen Konter abschloss (55.), war stark in der Defensive gebunden - und kassierte dann doch den Rückstand.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Vor Bergamo: Bayern bangen um Neuer

Fußball-Rekordmeister Bayern München bangt vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo um Kapitän Manuel Neuer. "Er hat ein bisschen was gespürt an der Wade. Das ist natürlich sehr kurzfristig bis zum nächsten Spiel", sagte Trainer Vincent Kompany bei Sky nach dem 4:1 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach, bei dem Neuer zur Halbzeit ausgewechselt worden war.

Mihambo beim ISTAF Indoor Zweite - Ogunleye auf Rang drei

Weitsprung-Star Malaika Mihambo hat ihren sechsten Sieg beim Berliner ISTAF Indoor nur knapp verpasst. Die Olympiasiegerin von Tokio belegte mit 6,57 Metern Rang zwei und stellte damit ihre eigene Hallen-Saisonbestleistung ein, die sie erst vor einer Woche bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund aufgestellt hatte. An ihren Meetingrekord von 7,07 Metern kam die 32-Jährige diesmal nicht heran.

Kein Kane, kein Problem: Bayern schlagen Gladbach

Es geht auch ohne Harry Kane: Der FC Bayern ist in Abwesenheit seines verletzten Starstürmers mit einem Sieg in heiße März-Wochen gestartet. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany zementierte beim völlig ungefährdeten 4:1 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga und feierte eine gelungene Generalprobe für das Champions-League-Duell mit Atalanta Bergamo.

Indian Wells: Ausgeruhter Zverev souverän in Runde drei

Nach seinem Turniersieg im Doppel ist Alexander Zverev beim ersten Masters des Jahres in Indian Wells souverän in die dritte Runde eingezogen. Bei seinem späteren Turniereinstieg dank eines Freiloses in Runde eins setzte sich der deutsche Tennis-Star gegen den Italiener Matteo Berrettini mit 6:3, 6:4 durch.

Textgröße ändern: