English Woman's Journal - Gu nutzt letzte Chance: Gold in der Halfpipe

Gu nutzt letzte Chance: Gold in der Halfpipe


Gu nutzt letzte Chance: Gold in der Halfpipe
Gu nutzt letzte Chance: Gold in der Halfpipe / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - SID

Im letzten Versuch hat sich Freestyle-Superstar Eileen Gut bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien doch noch ihr ersehntes Gold geschnappt. Nach zwei Silbermedaillen im Slopestyle und im Big Air wiederholte die für China startende Gu am Sonntag in der Halfpipe ihren Olympiasieg von 2022. Mit 94,75 Punkten für ihren besten Lauf setzte sie sich im Livigno Snow Park vor ihrer Landsfrau Li Fanghui (93,00) und der Britin Zoe Atkin (92,50) durch.

Textgröße ändern:

Gu stand im Wettkampf zu Beginn unter Druck, nach Problemen bei ihrem ersten Trick im ersten Run reihte sie sich zunächst nur auf Rang acht ein. Im zweiten Versuch zeigte sie dann ihr ganzes Können und setzte sich an die Spitze des Feldes, bevor sie sich im dritten Run nochmal um 0,75 Punkte verbesserte.

Die 22-Jährige hat in ihrer Karriere nun insgesamt drei Goldmedaillen und drei Silbermedaillen bei Olympischen Spielen gewonnen und ist damit nun allein und geschlechterübergreifend die erfolgreichste Freeski-Athletin der Geschichte. Mit ihrem Gold am Sonntag übertrumpfte sie den kanadischen Aerials-Athleten Mikael Kingsbury, der in seiner Laufbahn zwei olympische Gold- und drei Silbermedaillen geholt hat.

Schon in ihre vorherigen Wettbewerbe in Livigno war die in den USA geborene Gu als große Favoritin gestartet. Von zwei verpassten Goldchancen wollte sie anschließend jedoch nichts wissen. Auf eine entsprechende Reporter-Frage hatte sie geantwortet: "Ich bin die meistdekorierte Freeski-Fahrerin der Geschichte, ich glaube, das ist eine Antwort in sich selbst."

Die Entscheidung in der Halfpipe hätte ursprünglich bereits am Samstagabend ausgetragen werden sollen. Wegen starken Schneefalls in Livigno entschied sich die Jury jedoch für eine Verlegung auf den Sonntag.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Draisaitl verliert - Oilers-Coach schlägt Alarm

Eishockey-Star Leon Draisaitl sucht mit den Edmonton Oilers in der NHL weiter vergeblich nach Konstanz. Die Kanadier unterlagen den Carolina Hurricanes 3:6, Draisaitl steuerte einen Assist zum zwischenzeitlichen 3:4 bei. Oilers-Coach Kris Knoblauch sprach im Anschluss an die Pleite gegen den Tabellenführer der Eastern Conference eine Warnung an seine Spieler aus.

Mercedes unerreichbar: Russell holt Pole in Melbourne

Mercedes hat die Konkurrenz zum Auftakt der neuen Formel-1-Ära demoralisiert und sich vorerst zum Favoriten aufgeschwungen. George Russell sicherte sich am Samstag die Pole Position für den Großen Preis von Australien (Sonntag, 5.00 Uhr MEZ/Sky), Kimi Antonelli komplettiert die erste Startreihe - die Konkurrenz folgte erst im Abstand von acht Zehntelsekunden auf Russell.

"Glücklicher" Musiala: Zurück zu alter Stärke

Arm in Arm mit seinen Mitspielern hüpfte Jamal Musiala vor der Fankurve auf und ab und stimmte sich gut gelaunt auf heiße März-Wochen ein. Ob mit seinem ersten Bundesliga-Tor seit über elf Monaten, als Elfmeter-Vertreter für den verletzten Harry Kane oder sogar als Kapitän in der Schlussphase: Pünktlich zur wichtigsten Saisonphase scheint der Zauberfuß des FC Bayern immer mehr zu alter Stärke zu finden.

"Bin gespannt": DFB-Frauen müssen auf Kunstrasen bestehen

Der Kunstrasen macht die Aufgabe noch kniffliger. "Ich habe echt ewig nicht mehr auf Kunstrasen gespielt. Von daher bin ich mal gespannt", sagte Fußball-Nationalspielerin Jule Brand vor dem Kracher der WM-Qualifikation in Norwegen. Doch der ungewohnte Belag im Viking-Stadion von Stavanger bringe für technisch starke Spielerinnen am Samstag (18.00 Uhr/sportstudio.de) womöglich auch Vorteile: "Wenn da der Ball verspringt, war es auf jeden Fall nicht der Platz."

Textgröße ändern: