English Woman's Journal - DOSB-Bilanz: "Die extrem vielen vierten Plätze schmerzen"

DOSB-Bilanz: "Die extrem vielen vierten Plätze schmerzen"


DOSB-Bilanz: "Die extrem vielen vierten Plätze schmerzen"
DOSB-Bilanz: "Die extrem vielen vierten Plätze schmerzen" / Foto: Franz Feiner - IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Der angestrebte dritte Platz im Nationenvergleich ist außer Reichweite, aber die Medaillenzahl stimmt: Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), hat kurz vor dem Ende der Winterspiele eine positive Bilanz mit Eintrübungen gezogen. "Ich kann mit den gezeigten Leistungen sehr gut leben", sagte Tabor bei der Abschluss-Pressekonferenz des DOSB. Er verspüre neben "Freude" und "Stolz" aber auch "eine kleine Prise Ernüchterung".

Textgröße ändern:

Ernüchterung einerseits, weil der angestrebte Top-Drei-Platz im Medaillen-Ranking vor den letzten beiden Entscheidungstagen nicht mehr zu erreichen scheint, andererseits wegen einiger knapp verpasster Podien. "Die extrem vielen vierten Plätze schmerzen mich", sagte der Chef de Mission, auch wenn diese für "Weltklasse" stünden. Zwölf waren es bis einschließlich Freitag, keine Nation reicht in Mailand/Cortina daran heran.

Erreichen könne das Team D allerdings noch die Marke von 27 Medaillen wie vor vier Jahren in Peking. Damals war Deutschland mit zwölfmal Gold die zweiterfolgreichste Nation hinter Norwegen, nach 14 von 16 Wettkampftagen in Norditalien steht der deutsche Wintersport bei sechsmal Gold.

Deswegen lautet Tabors Fazit, dass "die Weltspitze weiter zusammenrückt und dass da oben Kleinigkeiten entscheiden, nicht nur, was die Medaillen angeht, sondern dann auch, was die Nationenplätze angeht."

Norwegen, das am Freitag mit der 17. Goldmedaille einen Rekord für Winterspiel-Editionen aufgestellt hat, und die USA "gehen mit ihren Medaillenpotenzialen sorgsamer um", erklärte Tabor: "Bei uns ist die Quote der potenziellen Umsetzung kleiner."

N.M.Shaw--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Hamilton vor Leclerc - Mercedes mit großen Problemen

Die Ferraris haben auch im zweiten freien Training der Formel 1 in Budapest die Konkurrenz distanziert. Rekordweltmeister Lewis Hamilton drehte am Freitagnachmittag auf dem Hungaroring in 1:18,729 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc (+0,148 Sekunden) durch. Zuvor hatte der Monegasse die erste Session klar für sich entschieden.

James schließt sich den Philadelphia 76ers an

Die Spekulationen haben ein Ende, Basketball-Superstar LeBron James hat die Philadelphia 76ers als seinen neuen Klub in der NBA gewählt. "Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen. Ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen", schrieb der 41-Jährige am Freitag auf X.

Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez

Tadej Pogacar flog wie entfesselt durch das Menschenmeer im ohrenbetäubend lauten Hexenkesel von Alpe d'Huez, nach einem seiner größten Siege breitete er schließlich in Triumphpose die Arme aus. Der slowenische Superstar hat bei der Tour de France allen Schwächegerüchten getrotzt und nach einer schieren Demonstration seiner Stärke erstmals am berühmtesten Berg der Radsport-Welt triumphiert.

Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer

Nach Jürgen Klopp wagt auch Mark van Bommel den Umstieg vom Vereins- auf den Nationalmannschaftsfußball. Der frühere Trainer des VfL Wolfsburg übernimmt Belgien, wie der Verband RBFA am Freitag bekannt gab. Van Bommels Vertrag beim WM-Viertelfinalisten, dessen "Goldene Generation" um Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois und Romelu Lukaku in die Jahre genommen ist, schließt die EM 2028 in Großbritannien und Irland ein.

Textgröße ändern: