English Woman's Journal - Olympia: Team D als "Blechkönige"

Olympia: Team D als "Blechkönige"


Olympia: Team D als "Blechkönige"
Olympia: Team D als "Blechkönige" / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - SID

Nah dran ist auch vorbei: Nichts tut bei Olympischen Spielen mehr weh als der vierte Platz. Kein Wunder, dass er gemeinhin "der undankbare" genannt wird: Eine Top-Leistung, für die es trotzdem keine Medaille gibt. Wer wüsste das besser als das Team D bei den Winterspielen von Mailand und Cortina?

Textgröße ändern:

Keine Nation hat bisher mehr vierte Plätze zu verzeichnen als Deutschland, der Focus schreibt von den "Blechkönigen". Elfmal sind deutsche Athletinnen oder Athleten in den 95 Entscheidungen bis zum späten Donnerstagabend haarscharf am Podest vorbeigeschrammt - Vierter geht's nicht. Es folgen Norwegen (neun), Gastgeber Italien und die Schweiz (jeweils acht).

Am härtesten hat es die Biathleten erwischt: Vanessa Voigt im Einzel und in der Staffel, dazu noch die Staffel der Männer - dreimal gab es "Holz". Die Skispringer verpassten eine Medaille im Mixed Team und im Super Team knapp, somit ist auch der gefeierte Normalschanzen-Olympiasieger Philipp Raimund zweimal Vierter geworden. Zudem erwischte es die Frauen-Staffel im Langlauf, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle und Tatjana Paller im Skibergsteigen.

Sogar im "Goldkanal" von Cortina gab es reihenweise Blech: Für die Rodel-Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller, für Hannah Neise im Skeleton und für Lisa Buckwitz im Monobob.

Auch Raimund und Voigt sind nicht alleine: Zwei vierte Plätze sammelten zum Beispiel auch der polnische Eisschnellläufer Damian Zurek (500/1000 m) und die britische Freestyle-Skifahrerin Kirsty Muir (Slopestyle/Big Air). In der Frauen-Abfahrt gab es sogar zweimal Blech in ein und demselben Wettkampf: Jacqueline Wiles (USA) und Cornelia Hütter (Österreich) wurden gemeinsam Vierte.

R.Wilson--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Hamilton vor Leclerc - Mercedes mit großen Problemen

Die Ferraris haben auch im zweiten freien Training der Formel 1 in Budapest die Konkurrenz distanziert. Rekordweltmeister Lewis Hamilton drehte am Freitagnachmittag auf dem Hungaroring in 1:18,729 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc (+0,148 Sekunden) durch. Zuvor hatte der Monegasse die erste Session klar für sich entschieden.

James schließt sich den Philadelphia 76ers an

Die Spekulationen haben ein Ende, Basketball-Superstar LeBron James hat die Philadelphia 76ers als seinen neuen Klub in der NBA gewählt. "Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen. Ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen", schrieb der 41-Jährige am Freitag auf X.

Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez

Tadej Pogacar flog wie entfesselt durch das Menschenmeer im ohrenbetäubend lauten Hexenkesel von Alpe d'Huez, nach einem seiner größten Siege breitete er schließlich in Triumphpose die Arme aus. Der slowenische Superstar hat bei der Tour de France allen Schwächegerüchten getrotzt und nach einer schieren Demonstration seiner Stärke erstmals am berühmtesten Berg der Radsport-Welt triumphiert.

Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer

Nach Jürgen Klopp wagt auch Mark van Bommel den Umstieg vom Vereins- auf den Nationalmannschaftsfußball. Der frühere Trainer des VfL Wolfsburg übernimmt Belgien, wie der Verband RBFA am Freitag bekannt gab. Van Bommels Vertrag beim WM-Viertelfinalisten, dessen "Goldene Generation" um Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois und Romelu Lukaku in die Jahre genommen ist, schließt die EM 2028 in Großbritannien und Irland ein.

Textgröße ändern: