English Woman's Journal - Inter trotzig nach Bodö-Pleite: "Duell ist völlig offen"

Inter trotzig nach Bodö-Pleite: "Duell ist völlig offen"


Inter trotzig nach Bodö-Pleite: "Duell ist völlig offen"
Inter trotzig nach Bodö-Pleite: "Duell ist völlig offen" / Foto: THOMAS ANDERSEN - NTB/SID

Die Pleite beim norwegischen Favoritenschreck schmerzte, doch an den drohenden Königsklassen-K.o. wollte Cristian Chivu keinen Gedanken verschwenden. "Das Duell ist völlig offen, und das Rückspiel steht noch aus", sagte der Trainer von Inter Mailand, nachdem der Vorjahresfinalist um Nationalspieler Yann Aurel Bisseck mit 1:3 im Play-off-Hinspiel bei Außenseiter FK Bodö/Glimt böse gepatzt hatte.

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Francesco Pio Esposito (30.) gelang für die Mailänder am Mittwochabend lediglich der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich. Sondre Brunstad Fet (20.) hatte die Gastgeber zuerst in Führung gebracht, nach der Pause schlug Bodö/Glimt dann binnen drei Minuten doppelt zu: Jens Petter Hauge (61.) stellte auf 2:1, Kasper Högh (64.) erhöhte.

"Sie sind diesen Platz besser gewohnt, das ist aber keine Ausrede", sagte Chivu und schob trotzig hinterher: "Jetzt versuchen wir, im San Siro in die nächste Runde einzuziehen."

Klar ist: Vor dem Rückspiel im Kampf um das Achtelfinale am kommenden Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) steht Inter nun mächtig unter Zugzwang. Zumal Kapitän Lautaro Martinez in der zweiten Halbzeit verletzt vom Platz musste und ein Ausfall droht. "Ich denke, er ist verletzt und wird eine Weile ausfallen", sagte Chivu.

Für Bodö/Glimt ist es der nächste Achtungserfolg auf der großen CL-Bühne. Gefeierter Spieler war der dänische Angreifer Högh, der zwei Treffer vorbereitete und ein Tor selbst erzielte. "Ich bin froh, dem Team geholfen zu haben. Ich spiele in einem guten Team, das ist großartig", sagte Högh.

Der Klub steht erstmals in der K.o.-Phase der Champions League und hatte in dieser Saison bereits Pep Guardiolas Manchester City vor eigenem Publikum auf dem Kunstrasen im Aspmyra Stadion in Bodö mit 3:1 bezwungen. Auch Atlético Madrid (1:2) hatte Ende Januar vor eigenem Publikum das Nachsehen gehabt, Borussia Dortmund war im Dezember beim 2:2 gegen die Norweger ins Straucheln geraten.

T.Burns--EWJ

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