English Woman's Journal - Gimmler/Rydzek stürmen im Teamsprint zu Bronze

Gimmler/Rydzek stürmen im Teamsprint zu Bronze


Gimmler/Rydzek stürmen im Teamsprint zu Bronze
Gimmler/Rydzek stürmen im Teamsprint zu Bronze / Foto: Tobias SCHWARZ - SID

Die deutschen Skilangläuferinnen haben das nächste kleine olympische Teamsprint-Märchen geschrieben: Laura Gimmler und Coletta Rydzek gewannen am Mittwoch in Val di Fiemme Bronze und holten vier Jahre nach dem Sensations-Gold von Katharina Hennig Dotzler und Victoria Carl in Peking die erlösende erste Medaille für die deutsche Langlauf-Auswahl in Norditalien.

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Mit einer grandiosen Schlussrunde stürmte Schlussläuferin Rydzek noch auf den dritten Platz nach vorne, im Zielsprint kämpfte sie die Norwegerin Julie Bjervig Drivenes nieder. Gold ging nach im Wechsel gelaufenen sechs Runden über 1,5 km im freien Stil an die schwedischen Topfavoritinnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist. Silber holten sich die Schweizerinnen Nadja Kälin und Nadine Fähndrich.

Gimmler und Rydzek hatten in der Qualifikation am Morgen viel Kraft gelassen, zeigten dann aber im Finale ein mutiges Rennen und kämpften bis zuletzt um den Anschluss. Anders als in der Staffel brach Gimmler diesmal nicht ein, wechselte nach ihrer letzten Runde als Vierte. Rydzeks Beine waren frisch genug, um in der entscheidenden Phase dagegenzuhalten.

Hennig Dotzler fieberte mit ihren Teamkolleginnen, für die Klassik-Spezialistin kam ein Start im freien Stil nicht infrage. Carl, die 2022 mit Hennig Dotzler im damals klassisch gelaufenen Wettbewerb Olympiasiegerin geworden war, fehlte in Val di Fiemme nach einem positiven Dopingtest im vergangenen Jahr.

Coletta Rydzeks Bruder Johannes, der am Donnerstag ebenfalls im Teamsprint um eine Kombinations-Medaille kämpft, drückte seiner Schwester wie schon im Einzelsprint an der Strecke die Daumen und fiel ihr im Ziel um den Hals. Als Solistin war Rydzek in der vergangenen Woche Achte geworden, Gimmler Siebte.

R.Wilson--EWJ

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