English Woman's Journal - 200.000 Euro: Milliardär hilft Heraskewytsch

200.000 Euro: Milliardär hilft Heraskewytsch


200.000 Euro: Milliardär hilft Heraskewytsch
200.000 Euro: Milliardär hilft Heraskewytsch / Foto: ALEXANDRA BEIER - SID

Der ukrainische Skeletonsportler Wladyslaw Heraskewytsch erhält nach seiner aufsehenerregenden Disqualifikation bei den Olympischen Spielen nicht nur moralisch reichlich Unterstützung aus der Heimat. Eine Summe von umgerechnet knapp 200.000 Euro soll der 27-Jährige für seinen "Kampf für die Interessen der Ukraine auf internationaler Bühne" bekommen, das teilte der milliardenschwere Unternehmer Rinat Achmetow am Dienstag mit. Es handele sich um einen Betrag in Höhe der Prämie für olympisches Gold.

Textgröße ändern:

"Wlad Heraskewytsch wurde die Möglichkeit genommen, bei den Olympischen Spielen um den Sieg zu kämpfen, dennoch kehrt er als wahrer Sieger in die Ukraine zurück", sagte Achmetow, Kohle- und Stahl-Unternehmer und zudem Präsident des Fußballklubs Schachtar Donezk: "Der Respekt und der Stolz, den er sich durch sein Handeln unter den Ukrainern verdient hat, sind die höchste Auszeichnung. Zugleich möchte ich, dass er genug Kraft und Ressourcen hat, um seine sportliche Karriere fortzusetzen und für Wahrheit, Freiheit und das Gedenken an jene zu kämpfen, die ihr Leben für die Ukraine gegeben haben."

Heraskewytsch hatte bei den olympischen Rennen in Cortina d'Ampezzo mit einem Helm an den Start gehen wollen, der an in Russlands Angriffskrieg getötete ukrainische Sportler erinnert. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sah darin einen Verstoß gegen seine Charta, letztlich endete der Streit in der Disqualifikation.

Der Betrag von 10 Millionen Hrywnja solle dem Athleten und seinem Trainerstab zugute kommen und auf dem Konto der Heraskevych Charity Foundation eingehen. Die Vereinbarung sei bei einem Treffen zwischen Vertretern der Stiftung Achmetows und dem ukrainischen Sportler erzielt worden.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Hamilton vor Leclerc - Mercedes mit großen Problemen

Die Ferraris haben auch im zweiten freien Training der Formel 1 in Budapest die Konkurrenz distanziert. Rekordweltmeister Lewis Hamilton drehte am Freitagnachmittag auf dem Hungaroring in 1:18,729 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc (+0,148 Sekunden) durch. Zuvor hatte der Monegasse die erste Session klar für sich entschieden.

James schließt sich den Philadelphia 76ers an

Die Spekulationen haben ein Ende, Basketball-Superstar LeBron James hat die Philadelphia 76ers als seinen neuen Klub in der NBA gewählt. "Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen. Ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen", schrieb der 41-Jährige am Freitag auf X.

Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez

Tadej Pogacar flog wie entfesselt durch das Menschenmeer im ohrenbetäubend lauten Hexenkesel von Alpe d'Huez, nach einem seiner größten Siege breitete er schließlich in Triumphpose die Arme aus. Der slowenische Superstar hat bei der Tour de France allen Schwächegerüchten getrotzt und nach einer schieren Demonstration seiner Stärke erstmals am berühmtesten Berg der Radsport-Welt triumphiert.

Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer

Nach Jürgen Klopp wagt auch Mark van Bommel den Umstieg vom Vereins- auf den Nationalmannschaftsfußball. Der frühere Trainer des VfL Wolfsburg übernimmt Belgien, wie der Verband RBFA am Freitag bekannt gab. Van Bommels Vertrag beim WM-Viertelfinalisten, dessen "Goldene Generation" um Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois und Romelu Lukaku in die Jahre genommen ist, schließt die EM 2028 in Großbritannien und Irland ein.

Textgröße ändern: