English Woman's Journal - Raimund vor Super Team "guter Dinge"

Raimund vor Super Team "guter Dinge"


Raimund vor Super Team "guter Dinge"
Raimund vor Super Team "guter Dinge" / Foto: Tobias SCHWARZ - SID

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund hat nach dem enttäuschenden Wettkampf von der Großschanze den Fokus voll auf die letzte Olympia-Entscheidung am Montag gelegt. "Ich schaue jetzt mit gutem Blick auf das Super Team. Wenn die Bedingungen und die Spur wieder normal sind, bin ich auch guter Dinge, dass es wieder läuft", sagte der 25-Jährige.

Textgröße ändern:

Raimund war fünf Tage nach seinen Goldflügen von der Kleinschanze auf dem großen Bakken nicht über Rang neun hinausgekommen. Grund war auch ein ungeplanter Skiwechsel. "Im Probedurchgang war ich der Zweitlangsamste, also richtig scheiße. Ich musste danach den Ski und den Schliff wechseln", sagte der Oberstdorfer.

Raimund hatte in der Probe wegen des Schneeregens einen anderen Ski ausprobiert, war damit aber im Anlauf viel zu langsam. "Das geht ein bisschen auf meine Kappe, auch wenn ich nicht von Verpokern sprechen würde. Es hat sich einfach nicht ausgegangen", sagte er und meinte: "Es ist schwierig für einen Skispringer, wenn kleine Nuancen nicht ganz passen, dann trotzdem frei laufen zu lassen."

Auch Stefan Horngacher sprach nicht von einem Fehler. "Er wollte den anderen Ski noch einmal probieren. Man weiß das bei Schneeregen nie so genau - das ist kompliziert. Aber der hat gar nicht funktioniert, im Probedurchgang war er extrem langsam", sagte der Bundestrainer.

Auch Horngachers Blick geht nun voll auf das Super Team am Montag (19.00 Uhr/ZDF und Eurosport). In dem Wettkampf, der bei Olympia erstmals den traditionellen Teamwettbewerb mit vier Startern pro Nation ersetzt, treten pro Land zwei Springer in drei Durchgänge an.

"Es wird wieder schwer. Aber bei Olympia passieren viele Dinge. Wir hoffen, dass wir da mit dabei sind. Wir sind gut vorbereitet, dem Hille liegt die Schanze. Dann schauen wir, dass wir sechs gute Sprünge machen", sagte Horngacher.

Wer den Platz neben Raimund einnimmt, wollte der Österreicher noch nicht verraten. "Nach den Ergebnissen gibt es aber eine klare Tendenz", sagte er. Eigentlich spricht alles für Andreas Wellinger: Raimund und der zweimalige Olympiasieger Wellinger (15.) hatten am Samstag für die besten Ergebnisse der DSV-Adler gesorgt, Felix Hoffmann (24.) und Pius Paschke (25.) folgten mit deutlichem Abstand.

F.Stewart--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Hamilton vor Leclerc - Mercedes mit großen Problemen

Die Ferraris haben auch im zweiten freien Training der Formel 1 in Budapest die Konkurrenz distanziert. Rekordweltmeister Lewis Hamilton drehte am Freitagnachmittag auf dem Hungaroring in 1:18,729 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc (+0,148 Sekunden) durch. Zuvor hatte der Monegasse die erste Session klar für sich entschieden.

James schließt sich den Philadelphia 76ers an

Die Spekulationen haben ein Ende, Basketball-Superstar LeBron James hat die Philadelphia 76ers als seinen neuen Klub in der NBA gewählt. "Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen. Ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen", schrieb der 41-Jährige am Freitag auf X.

Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez

Tadej Pogacar flog wie entfesselt durch das Menschenmeer im ohrenbetäubend lauten Hexenkesel von Alpe d'Huez, nach einem seiner größten Siege breitete er schließlich in Triumphpose die Arme aus. Der slowenische Superstar hat bei der Tour de France allen Schwächegerüchten getrotzt und nach einer schieren Demonstration seiner Stärke erstmals am berühmtesten Berg der Radsport-Welt triumphiert.

Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer

Nach Jürgen Klopp wagt auch Mark van Bommel den Umstieg vom Vereins- auf den Nationalmannschaftsfußball. Der frühere Trainer des VfL Wolfsburg übernimmt Belgien, wie der Verband RBFA am Freitag bekannt gab. Van Bommels Vertrag beim WM-Viertelfinalisten, dessen "Goldene Generation" um Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois und Romelu Lukaku in die Jahre genommen ist, schließt die EM 2028 in Großbritannien und Irland ein.

Textgröße ändern: