English Woman's Journal - Malinin geschockt: "Es ging alles so schnell"

Malinin geschockt: "Es ging alles so schnell"


Malinin geschockt: "Es ging alles so schnell"
Malinin geschockt: "Es ging alles so schnell" / Foto: WANG Zhao - SID

Ilia Malinin verstand die Eiskunstlauf-Welt nicht mehr. "Das war definitiv kein angenehmes Gefühl", sagte der tief gefallene "Vierfach-Gott" nach seiner völlig verpatzten Olympia-Kür, die ihn das sicher geglaubte Gold gekostet hatte. "All die Jahre des Trainings, die Vorbereitung darauf – es ging einfach viel zu schnell vorbei. Ich hatte keine Zeit, zu verarbeiten, was ich tun sollte oder irgendetwas anderes. Es ging alles so schnell."

Textgröße ändern:

Nicht einmal eine Medaille gewann der hoch gewettete Weltmeister aus den USA, Platz acht war eine herbe Niederlage für den Team-Olympiasieger. Der Grund? "Der Druck bei Olympia ist enorm", sagte er und ergänzte: "Man sagt ja, es gäbe einen Olympiafluch, dass der Goldfavorit bei Olympia immer schlecht läuft. Und genau so ist es dann auch."

Malinin, der aus dem Kurzprogramm eine komfortable Führung mitgenommen hatte, schien auf dem Eis von Mailand verloren zu sein. "Es war fast so, als ob ich gar nicht mehr wusste, wo ich im Programm war", bekannte er. "Normalerweise habe ich mehr Zeit und ein besseres Gefühl dafür, wie es läuft, aber diesmal ging alles so schnell vorbei, und ich hatte wirklich keine Zeit, etwas zu ändern oder den Ablauf anzupassen."

Gleich zu Beginn patzte er beim vierfachen Axel, den er aufriss, mehrfach landete er auf dem Eis. "Vor der Kür war ich sehr zuversichtlich, fühlte mich richtig gut – und dann ist es plötzlich vorbei. Plötzlich gleitet dir das, was du in Händen hältst, wieder weg."

Gold ging stattdessen an den kasachischen Vize-Weltmeister Michail Schaidorow, der nach dem Kurzprogramm noch auf Rang fünf gelegen hatte. Silber holte der Japaner Yuma Kagiyama, Bronze dessen Landsmann Shun Sato.

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Formel 1: Hamilton vor Leclerc - Mercedes mit großen Problemen

Die Ferraris haben auch im zweiten freien Training der Formel 1 in Budapest die Konkurrenz distanziert. Rekordweltmeister Lewis Hamilton drehte am Freitagnachmittag auf dem Hungaroring in 1:18,729 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc (+0,148 Sekunden) durch. Zuvor hatte der Monegasse die erste Session klar für sich entschieden.

James schließt sich den Philadelphia 76ers an

Die Spekulationen haben ein Ende, Basketball-Superstar LeBron James hat die Philadelphia 76ers als seinen neuen Klub in der NBA gewählt. "Ich bin überzeugt, dass ich dazu beitragen kann, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterteam zu machen. Ich freue mich riesig darauf, eine neue Fangemeinde zu begeistern und diese unglaubliche Reise ein letztes Mal zu beginnen", schrieb der 41-Jährige am Freitag auf X.

Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez

Tadej Pogacar flog wie entfesselt durch das Menschenmeer im ohrenbetäubend lauten Hexenkesel von Alpe d'Huez, nach einem seiner größten Siege breitete er schließlich in Triumphpose die Arme aus. Der slowenische Superstar hat bei der Tour de France allen Schwächegerüchten getrotzt und nach einer schieren Demonstration seiner Stärke erstmals am berühmtesten Berg der Radsport-Welt triumphiert.

Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer

Nach Jürgen Klopp wagt auch Mark van Bommel den Umstieg vom Vereins- auf den Nationalmannschaftsfußball. Der frühere Trainer des VfL Wolfsburg übernimmt Belgien, wie der Verband RBFA am Freitag bekannt gab. Van Bommels Vertrag beim WM-Viertelfinalisten, dessen "Goldene Generation" um Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois und Romelu Lukaku in die Jahre genommen ist, schließt die EM 2028 in Großbritannien und Irland ein.

Textgröße ändern: